FWG! Mit Sicherheit immer in Bewegung

Interview Stadtgespräch Sept 2020 Teil 1

Mit Sicherheit immer in Bewegung (v. r.) Dirk Kamin, Bianca Weber, Günter Arlt, Mario Lan

Mit den Bürgern – für die Bürger

Freie Wählergemeinschaft geht neue Wege
(Kern) Die Wähler sollen sich nicht wie bisher an den Wünschen der Parteien orientieren: »Wir wollen uns für die Erfüllung der Erwartungen der Bürger an die Stadtverwaltung und Politik einsetzen. Zum Vorteil für uns alle. Die Freie Wählergemeinschaft in Rheda-Wiedenbrück steht für eine ehrliche, und wirklich unabhängige Politik — ohne Fraktionszwang und nicht — wie die Parteien — an Beschlüsse und Programme gebunden«, das unterstrich Dirk Kamin auf der Nominierungsversammlung der FWG. Zur Politik: »Die Menschen in Rheda-Wiedenbrück erwarten, dass die Entscheidungen im Rat ihre Interessen erfüllen!« Genau dafür wolle sich die Freie Wählergemeinschaft einsetzen, so der FWG-Vorsitzende und Spitzenkandidat weiter.

Schulen & Kitas
Klare Kante zeigte er ebenfalls zum Ausstattungsstandard der Schulen. Die Gesamtschule habe exzellente Gebäude und Räume sowie eine Top-Ausstattung erhalten. Dieses Niveau müsse für alle Schulen gelten. Aus vielen Gesprächen mit den Eltern wüsste er aber, dass das nicht der Fall sei.

Keine Elternbeitrage für die Kindergärten — so wie in mehreren Bundesländern schon ganz und teilweise das Land die Kosten für die Kindergärten übernimmt, so sollte das doch endlich auch in NRW mit seiner Wirtschaftskraft möglich sein.

Finanzen
Er erinnerte ebenfalls daran, dass es die FWG war, die sich schon als UWG immer stark für die Bildung von Rücklagen für schwierige Zeiten eingesetzt hatte. Dann könnte die Stadt heute, in der Corona-Krise, darauf zurückgreifen. Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen hatte Rheda-Wiedenbrück kein Einnahmeproblem, sondern immer ein Ausgabeproblem. Kamin sprach zudem die Erwartung von Vereinen nach einer Förderung des Vereinslebens durch die Stadt nach klaren Regeln an. Sportbegeisterte Menschen würden sich zudem freuen, wenn ihnen in den Wintermonaten Dezember und Januar stets eine Eisfläche für den Wintersport auf dem Rathausplatz zur Verfügung stände. Dieses zeige die Resonanz auf die temporären Angebote am Skater-Park und in der Emswiese beim Hallenbad.

Kolpingstraße
Er habe auch noch keinen getroffen, der sich für einen weiteren Verbraucher- und Drogeriemarkt an der Kolpingstraße ausspreche. Die Menschen sehen in diesem Segment den Bedarf in Rheda-Wiedenbrück gedeckt. Sie fordern stattdessen die Errichtung von bezahlbarem Wohnraum. Der fehle am dringendsten, so Kamin. Wenn die Stadt aber Kundenfrequenz in die beiden Innenstädte bringen wolle, müsse sie die Voraussetzungen für die Niederlassung der Label schaffen, für die viele, insbesondere jüngere Kunden, in die größeren Nachbarstädte fahren, oder ins Online-Geschäft abwandern, wie H&M, ZARA, BUTLERS, MANGO etc.

FWG Interview Stadtgespräch Sept 2020 Teil 2

Qualifizierte Arbeitsplätze
Zu der Ansiedlung von Amazon verwies er auf die vielfach gehörte Sorge aus der Bürgerschaft, dass damit in großer Zahl weniger qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die gebe es mittlerweile genug in Rheda-Wiedenbrück. Endlich muss die Ansiedlung von Unternehmen mit qualifizierten Arbeitsplätzen erfolgen, so die Erwartungen der Bürger. Sie fordern ebenfalls die Erhöhung der Anforderungen an die Werkvertrags-unterkünfte. Diese seien, wenn es sich um Beherbergungsbetriebe handle nicht in Wohngebieten zu eröffnen. Beherbergungsbetriebe gelten eben nicht als Wohnhäuser. sondern als Gewerbe, so Kamin.

Mit Blick auf die lange Bauzeit z. B. der Straßen im so genannten Flussviertel an der Wegböhne griff er die Beschwerden der Anwohner auf. Es sei verständlich, dass ihnen irgendwann der Geduldsfaden reißt, wenn sie erleben, dass der Bauunternehmer zwischendurch seine Arbeiter abzieht und auf anderen Baustellen arbeiten lässt, bevor die Straßener-neuerung abgeschlossen war. Die Bürger fordern bei Bau-Entscheidungen diese nur noch mit Realisierungszeiten zu fassen. Diese Vorgaben müssen in den Verträgen mit den Unternehmen konsequent vereinbart werden.

Transparenz
Grundsätzlich erwarten die Bürger mehr Transparenz. Dazu gehöre die Übertragung von Sitzungen im Internet. Schluss müsse ebenfalls mit der Politik hinter verschlossenen Türen sein, egal ob im Arbeitskreis »Wohnen« und »Haushaltskonsolidierung«, oder im Aufsichtsrat der Flora Westfalica. Die Bürger müssen nachvollziehen können. wer was zu einem Thema sagt. Zudem müssen sie mehr eingebunden werden, sei es bei der Kolpingstraße, den Planungen im Gelände der Flor, und jedem wichtigen Thema, das für die Weiterentwicklung Rheda-Wiedenbrücks bedeutend ist. Der ISEK-Prozess mache deutlich wie das gehe und wie groß der Bedarf in der Bevölkerung ist.

Bürgernahe Verwaltung
Kamin formulierte ebenfalls die Erwartungen der Bürger an eine Bür-gernahe Verwaltung: weniger Bürokratie, keine Amtssprache, klare und zügige Antworten, nachvollziehbare Entscheidungen, mehr arbeitneh-merfreundliche Öffnungszeiten. Die obere und mittlere Führungsriege muss in dieser Stadt wohnen, damit sie das Leben hier kennt und sich mit Rheda-Wiedenbruck identifizieren kann.

Bauanträge
Mehr Bürgernahe durch schnelle Entscheidungen erwartet die FWG z. B. auch bei Bauanträgen. Als Negativbeispiele nennt Kamin den Gän-semarkt und das geplante Ärztehaus auf dem Pott-Hartwig-Gelände. Als ihren wesentlichen Verdienst sieht die FWG die Verhinderung des Recyclinghofs und der Müllumladestation auf dem früheren Liefu-Ge-lände, so Kamin. Das dort nun vorgesehene Cobus-Concept-Bürohaus habe die Chance die gewünschte Visitenkarte für die Stadt zu werden.

Plakatierung
Die FWG sieht das umfängliche Plakatieren in der heutigen Zeit der Medienvielfalt als längst Überflüssige, zeitaufwendige und teure Methode, Wähler gewinnen zu wollen. Immer mehr Bürger empfinden diese Wahlkampfart als störend. Außerdem würden sie sicherlich auch von den über 187 Millionen Steuergeldern mitfinanziert, die die an Bundes-und Landtagswahlen teilnehmenden Parteien mit steigender Tendenz jährlich erhalten. Auf die Erhöhung dieser Mittel haben die empfangenen Parteien ebenfalls in diesem Jahr nicht verzichtet.

Kein Fraktionszwang
Wer all das will, so das Spitzentrio Dirk Kamin, Günter Arlt und Bianca Weber, der sollte die FWG wahlen. Sie ist frei und unabhängig und vor allem Bürgernah, ohne Fraktionszwang — und nicht wie die Parteien, an Beschlüsse und Programme der Landes-u. Bundespartei gebunden. Wie gut das funktioniere zeige Langenberg, so die Wahlleiterin Susanne Mittag bei der Kandidatenaufstellung. Die Bürgermeisterin aus Langen-berg vertritt die FWG mit Erfolg in der Nachbargemeinde. Die Kandidatenliste der Freien Wähler von Rheda-Wiedenbrück zeigt ein ausgewogenes Spiegelbild der Gesamtbevölkerung unserer Stadt und darauf ist man stolz.

Online Bürgerbeteiligung ISEK Umfrage verlängert bis einschließlich 31. August 2020

Die Stadtverwaltung fragt um Eure Meinung – bittet um Eure Verbesserungsvorschläge! Wo drückt der Schuh?

Jetzt unbedingt DIESEN Link für die ISEK-Umfrage Wiedenbrück aufrufen!

+++ Beteiligungszeitraum verlängert +++

Liebe Leute,

im Rahmen des derzeit in Erarbeitung befindlichen ISEK historischer Stadtkern Wiedenbrück+ möchten wir Sie um Ihre Mithilfe und Beteiligung bitten. Sie kennen Ihre Innenstadt am besten und sollen deshalb als Expert*innen Ihre Erfahrungen in den Prozess mit einbringen.

Vom 24. Juni bis einschließlich 31. August 2020 haben Sie hier die Möglichkeit, sich am Entstehungsprozess des ISEK historischer Stadtkern Wiedenbrück+ zu beteiligen.

Sie können auf der digitalen Karte Orte markieren und kommentieren. Benennen Sie ihren Lieblingsort, Orte bei denen sie einen Handlungsbedarf oder Mangel sehen oder für die sie bereits Ideen haben. Die Ergebnisse der Onlinebeteiligung werden dann in die weitere Bearbeitung der ISEK Erstellung einfließen.

Klicken Sie hierfür einfach in die interaktive Karte und teilen Sie uns Ihre Ideen mit.

Wir von der Stadt Rheda-Wiedenbrück freuen uns auf Ihre Anregungen!

Freie Wähler streben Fraktionsstärke an

© Die Glocke Rheda-Wiedenbrück 24.07.2020

Rheda-Wiedenbrück (sud) – Für eine bürgerfreundlichere Stadtverwaltung und transparentere politische Entscheidungsprozesse zieht die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in den Kommunalwahlkampf. Prominentester Neuzugang ist Günter Arlt, Vorsitzender des Vereins „Mit Natur wohnen“.

Der Bürgerwille als Richtschnur: (v. l.) Günter Arlt (68, Diplom-Wirtschaftsingenieur), Bianca Weber (47, Bankkauffrau) und Dirk Kamin (77, Betriebswirt) führen die Kandidatenliste der FWG für die Stadtratswahl an. Auf dem Hof Meise im Norden Rhedas stellten sie jetzt ihr Programm vor. Foto: Sudbrock

Unter Arlts Führung hatte der Verein unter anderem den Kahlschlag im Rhedaer A2-Forst öffentlich angeprangert und sich gegen die Ausweisung eines siedlungsnahen Gewerbegebiets am benachbarten Kiefernweg gewehrt. „Für uns war immer klar, dass wir auf Dauer auch politisch mitreden wollen“, erklärt Arlt sein Engagement und das zwei weiterer Vereinsmitglieder bei der FWG, die sie von Anfang an unterstützt habe. „Wir wollen im Ratssaal nicht länger nur auf der Zuschauertribüne sitzen.“

Die FWG hat Arlt auf den Ratslistenplatz zwei gesetzt. Spitzenkandidat ist erneut Dirk Kamin, der für die Unabhängigen seit 2009 im Stadtrat sitzt, aktuell als Einzelkämpfer. Das soll sich ändern: „Wir streben Fraktionsstärke an, um auch in den Fachausschüssen mitentscheiden zu dürfen“, sagt er. Dafür müsste die FWG mit mindestens zwei Mitgliedern im neuen Rat vertreten sein. Die Freien Wähler fordern mehr Bürgernähe in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und machen dabei vor sich selbst nicht halt. „Unser Wahlprogramm ist keine Liste unserer eigenen Wünsche“, unterstreicht Dirk Kamin. „Wir haben im Vorfeld die Bürger gefragt, was sie wollen.“ Verbesserungsbedarf gibt es demnach vor allem in der Stadtverwaltung, die oft zu träge und zu wenig bürgernah agiere. „Die Bürger fordern Antworten und keine Ausflüchte, wenn sie sich mit einem Anliegen ans Rathaus wenden“, bekräftigt Kamin. Von den 400 Verwaltungsmitarbeitern wünscht er sich „mehr Freundlichkeit, weniger Amtssprache und dass sie für die Stadt und ihre Bürger durchs Feuer gehen, wenn es sein muss“.

Die Reserveliste der FWG für die Stadtratswahl (in Klammern der Wahlbezirk, in dem der jeweilige Kandidat antritt): 1. Dirk Kamin (WB 7), 2. Günter Arlt (WB 15), 3. Bianca Weber (WB 1), 4. Sabine Hübsch (WB 9), 5. Sergei Gorenbacher (WB 5), 6. Tülay Coban (WB 3), 7. Burkhard Ellefred (WB 8), 8. Wilfried Aulbur (WB 19), 9. Bernhard Reckhaus (WB 2), 10. Oliver Hübsch (WB 4), 11. Erick Mehl (WB 17), 12. Bogdan-Stefan Dinu (WB 12), 13. Johanna Weber (WB 13), 14. Dagmara Boruszewska (WB 16), 15. Johannes Lübbering (WB 10), 16. Klaus Hollenberg (WB 11), 17. Heinz-Joachim Koch (WB 6), 18. Ernst Seidel (WB 18) und 19. Aslan Kücük (WB 14).

Wahlbezirke Rheda-Wiedenbrück
Wahlbezirke Rheda-Wiedenbrück 2020

Kamin brennt für Eislaufbahn in Rheda

© Die Glocke Rheda-Wiedenbrück 28.01.2017
Kamin brennt für Eislaufbahn in Rheda Rheda-Wiedenbrück (sud) – Aufs Glatteis führen will Ratsherr Dirk Kamin die Besucher der Rhedaer Innenstadt. Geht es nach dem Willen des Unabhängigen Wählers, könnten Jung und Alt schon im kommenden Winter auf dem Rathausplatz mit Schlittschuhen ihre Runden drehen.

Bild: Sudbrock

Feuer und Flamme für die Einrichtung einer Eislaufbahn auf dem Rathausplatz in Rheda ist der FWG-Politiker Dirk Kamin. Eine mehrwöchige Großveranstaltung wie diese trage zur spürbaren Belebung der Innenstadt bei, gibt sich der Ratsherr zuversichtlich. Bild: Sudbrock

Für die Idee, vor dem kommunalen Verwaltungsgebäude in der Rhedaer Fußgängerzone eine Eislaufbahn zu installieren, ist Dirk Kamin nach eigenem Bekunden bereits seit Jahren Feuer und Flamme. Bei der Stadtverwaltung und der Flora-Westfalica-GmbH ist der FWG-Politiker mit seinem Ansinnen nach eigenem Bekunden bereits mehrfach vorstellig geworden. Rückmeldungen habe es aber keine gegeben, bedauert Dirk Kamin. „Die haben wohl Angst, dass durch das Projekt zusätzliche Arbeit auf sie zukommt“, vermutet der Ratsherr aus der ehemaligen Fürstenstadt an der Ems.

Mehraufwand zahlt sich aus

Dabei würde sich der Mehraufwand schnell bezahlt machen, gibt sich Kamin überzeugt. „Von einer Eislauffläche vor dem Rathaus würde die gesamte Innenstadt profitieren“, sagt der Unabhängige Wähler. „Denn eine mehrwöchige Winterattraktion würde zu einer spürbaren Belebung der Fußgängerzone führen.“

Förderung des Einzelhandels

Kindergärten, Schulen, Vereine, Freundeskreise und Firmenbelegschaften könnten die Eisbahn nutzen, erläutert Kamin. Auch Wettbewerbe, beispielsweise im Eisstockcurling, seien denkbar. „Ich bin davon überzeugt, dass das Angebot dankbar angenommen würde“, sagt der Bürgervertreter. Und vor oder nach der Rutschpartie bliebe noch ausreichend Zeit, um den Cafés und Gaststätten in Rheda einen Besuch abzustatten oder durch die zahlreichen Einzelhandelsgeschäfte zu bummeln.

Vier Wochen, gerne auch länger

Mindestens vier Wochen, gerne aber auch noch länger, könnte eine Eislaufbahn in Rheda zum Publikumsmagnet werden, erklärt Dirk Kamin. Möglich sei beispielsweise auch eine Kombination mit dem Adventskrämchen. Dieses finde bislang nur an fünf Tagen statt, könne eventuell aber ausgedehnt werden. „Ein guter Anfang ist mit der Glühweinhütte neben dem Bürgerbüro, die im Idealfall das ganze Jahr bewirtschaftet werden soll, bereits gemacht worden“, sagt der Unabhängige Wähler.

„Man muss es nur wollen“

Zweiflern nimmt Kamin von vornherein den Wind aus den Segeln. „Niemand soll mir mit der Behauptung kommen, der Rathausplatz sei für eine solche Freiluftveranstaltung nicht geeignet“, betont der Kommunalpolitiker. „Die Sache ist auf jeden Fall genehmigungsfähig. Man muss es nur wollen.“

„Ich versuche seit einiger Zeit, für das Projekt Begeisterung zu wecken, aber bislang stoße ich mit der Idee auf wenig Gegenliebe“, bedauert Dirk Kamin. Dabei mache eine Aktion wie diese nur Sinn, wenn wirklich alle Profiteure dahinter stehen, sich durch Sponsoring bei der Finanzierung einbringen oder bei der Organisation und Durchführung ins Rad greifen. Außer Stadtverwaltung und Flora-GmbH sieht Kamin auch die Initiative Rheda als Vertretung der Kaufmannschaft und die Altstadtinitiative in der Pflicht. Denn gerade letztere Vereinigung habe sich die Attraktivitätssteigerung des Stadtkerns auf die Fahnen geschrieben.

In Rheda gebe es eine derart publikumswirksame, mehrwöchige Veranstaltung bislang nicht. Dirk Kamin ist sich sicher, dass eine Eislaufbahn diese Lücke hervorragend ausfüllen könnte. „In anderen Städten wie beispielsweise in Oelde, Beckum und Lippstadt funktioniert es doch auch. Warum sollte es ausgerechnet in Rheda nicht klappen?“, fragt der FWG-Ratsherr.

Rats-Sitzungs-Plan: Stand 01.Juli 2020

Für die Rats-Sitzungen hat die Sommerpause angefangen – und so geht es weiter bis Ende August 2020. Allen Rats-Frauen und -Männern erholsame Tage auf dem Balkon, in „Bad MeinGarten“ oder wo auch immer Reisende aus dem Kreis Gütersloh jetzt willkommen sind. Bis dahin – man sieht sich in alter Frische am 25.08.2020 zum Ausschuss für Grundstücke und Gebäude, 34. Sitzung, ab 17:30, wie immer sehr wahrscheinlich in vorwiegend NICHT-ÖFFENTLICHER Runde – im kleinen Sitzungssaal!

Wir von der FWG Rh-Wd wünschen ALLEN!

Elternbeiträge auf den Prüfstand stellen

© Die Glocke Rheda-Wiedenbrück | 03.07.2020 | Seite 18

Forderung der Freien Wähler

Rheda-Wiedenbrück (lani). In Zeiten des Lockdowns sind die Kindertagesstätten in Rheda-Wiedenbrück wieder weit vom Betreuungsalltag entfernt. Aber selbst wenn die erweiterte Notbetreuung zeitnah wieder aufgestockt werden sollte, aufgrunddessen in den Einrichtungen der Doppelstadt derzeit deutlich weniger Steppkes in den Gruppen anzutreffen sind als üblich, wird es noch dauern, bis Normalität einkehrt. Nach Plan der Landesregierung soll der Regelbetrieb frühestens im September wieder aufgenommen werden – wenn es die Situation erlaubt.

Unter der Voraussetzung, dass es bei dieser Regelung bleibt, müssen Eltern aus Rheda-Wiedenbrück auch für den Monat August keine Beiträge für ihre ansonsten beitragspflichtigen Kinder zahlen. Das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen (diese Zeitung berichtete). Welche finanziellen Auswirkungen dies auf den städtischen Haushalt haben wird, steht nicht fest. Noch hat sich das Land bezüglich einer Beteiligung an ausfallenden Elternbeiträgen für August noch nicht positioniert. Für Juni und Juli hatte man eine Übernahme von einem Viertel zugesichert nachdem im April und Mai noch die Hälfte übernommen worden war.

Aufgrund der außergewöhnlichen Situation in Rheda-Wiedenbrück nach dem Massenausbruch von Coronainfektionen bei Tönnies sieht Sabine Hornberg (CDU) das Land dieser Tage erneut stärker in der Pflicht. Einen entsprechenden Appell solle die Stadt an die zuständigen Stellen richten, betonte Hornberg in der jüngsten Sitzung des Kommunalparlaments.

Zu der Überzeugung, dass die Elternbeiträge generell in voller Höhe durch das Land übernommen werden müssten, waren die Freien Wähler gekommen. Es mache keinen Sinn, den Familien Kindergeld zu zahlen und es ihnen für den Kindergarten wieder abzunehmen, erläuterte Sprecher Dirk Kamin. In vielen Bundesländern seien Eltern von Beiträgen bereits ganz oder erheblich befreit. „Wir erwarten hier von den Ratsvertretern, dass sie sich bei ihren Landtagsabgeordneten für eine zügige Umsetzung einsetzen“, betonte Kamin.

Maskenpflicht und Notbetreuung: In Zeiten des Lockdowns sind die Kindertagesstätten in Rheda-Wiedenbrück wieder weit vom Betreuungsalltag entfernt

Einreiseverbot nach Berlin für Bürger vom Kreis GTL

Nun also doch: Nachdem Urlaubs-Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern und Bayern schon ein Einreiseverbot für Menschen aus dem Kreis Gütersloh und Warendorf, wo die Corona-Infektionen nach den Ausbrüchen in den Fleischereibetrieben sehr stark gestiegen waren, verhängt hatte, hat auch der Berliner Senat seine Meinung geändert. Menschen, die aus einem Landkreis mit mehr als 50 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern kommen, dürfen Berlin nur besuchen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test vorweisen können oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben (Stand vom 27. Juni 2020)

Am 13. September kommt es drauf an: Bei der Kommunalwahl geht’s um Ihre Zukunft in dieser Stadt!

Gehen Sie wählen oder wählen Sie von zu Hause aus per Brief.

Wählen Sie die Freie Wählergemeinschaft Rheda-Wiedenbrück FWG!

Sie sind am 13. September im Urlaub? Sie sind nicht zu Hause, arbeiten? Dann wählen Sie einfach per Briefwahl! Die können Sie ohne Angabe von Gründen bis spätestens dem 11.09.2020 im Rathaus beantragen.
Die Briefwahl bietet jedem Wahlberechtigten die Möglichkeit, per Post seine Stimme zur Wahl abzugeben. Wer sich schon vor dem Wahltag festgelegt hat, wen er wählen will, für den ist die Briefwahl der bequemste Weg, sein Stimmrecht auszuüben.

Wie kann ich per Briefwahl wählen?

Um per Briefwahl wählen zu können, ist ein entsprechender Antrag zu stellen. Der Antrag auf Aushändigung der Briefwahlunterlagen ist an die zuständige Gemeindebehörde zu richten. Der Antrag kann schriftlich oder mündlich gestellt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare Übermittlung in elektronischer Form als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist hingegen unzulässig.

WICHTIG: Unterstützen Sie ihre Familienmitglieder oder Kollegen dabei, ihr Wahlrecht auszuüben!
Sie können nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen beantragen. Voraussetzung ist eine entsprechende Vollmacht.

Die von einem Bevollmächtigten für einen anderen beantragten Briefwahlunterlagen werden dem Wahlberechtigten dann direkt zugeschickt. Vertritt der Bevollmächtigte nicht mehr als vier Wahlberechtigte bei der Antragsstellung, kann er wahlweise aber auch beantragen, dass die Unterlagen von ihm selbst in Empfang genommen werden, um sie anschließend dem Wahlberechtigten zu überbringen.

Wer darf am 13.September wählen?

Bei den Kommunalwahlen (Wahl von Gemeinderat, Ortschaftsrat und Kreistag) sind Sie als Bürger mit einem Pass der Europäischen Union wahlberechtigt, wenn Sie am Wahltag

  • mindestens 16 Jahre alt sind,
  • seit mindestens drei Monaten Ihren Hauptwohnsitz in Rheda-Wiedenbrück haben
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind und
  • im Wählerverzeichnis der Gemeinde geführt werden.

Die Wahlberechtigung gilt für Deutsche im Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgesetzes! ALLE Bürger der Europäischen Union (EU) sind auch in Rheda-Wiedenbrück unter den gleichen Voraussetzungen wahlberechtigt!

Personen, die keine Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen, sind bei der Wahl der Kommunalvertretung nicht wahlberechtigt, sofern sie nicht auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Ansprechpartner für alles rund um die Kommunalwahl im Rathaus finden Sie unter folgendem Link:

https://www.rheda-wiedenbrueck.de/buergerservice/leistungen/NRW:entry:1780-VLR/wahlen/

Freie Wähler Gemeinschaft Rheda-Wiedenbrück