FWG Jour fixe 20.01.2021

Raum 155 im Rathasu ist für uns jetzt und in Zukunft jeden Mittwoch reserviert!

Einladung zur Teilnahme an der Videokonferenz: FWG-Fraktionsgespräch

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ThemaFWG zoom meeting am 20.01 2021 um 18:00
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BeginnMittwoch, Jan 20, 2021 18:00
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Rathaus Rheda-Wiedenbrück Raum 155 Erdgeschoss FWG Fraktion

AngstRaum – Alptraum Unterführung am Rheda’er Bahnhof

Am 10.12. tagte zum ersten Mal in der Legislaturperiode 2020 – 2026 der Bauauschuss in neuem Format – denn Umwelt- Klima-Schutz und Verkehr wurden abgetrennt in einen separaten Ausschuß, die Sitzungen im „alten“ kombinierten sogenannten BSUV hatten eine Mammut-Tagesordnung und die Diskussionen gingen manchmal bis spät in den Abend hinein. Mit einem neuen Vorsitzenden sollte der mit ABS abgekürzte Ausschuss als Synonym für „Antiblockiersystem“ und Pushen von Themen um Bauen und Wohnen stehen. Wegen der vielen Entscheidungen, die durch die Kommunalwahl auf die „lange Bank“ geschoben werden mußten, ging es dann diesmal auch bis in den späten Abend. Die Ausschuss-Mitglieder konnten die Stadthalle erst um 21:45 Uhr in den verdienten Feierabend verlassen.

Ein Thema, die Verschönerung der Bahn-Unterführungen Herzebrocker- und Pixeler-Strasse, wurde sehr kontrovers diskutiert.

Hier lag ein Beschlussvorschlag der Verwaltung vor – erstmal die Kosten nur zur Herzebrocker Strasse ausgearbeitet, um die Unterführungen durch eine künstlerische Lichtinstallation aufzuwerten. Das sollte den Bürgern von Rheda-Wiedenbrück 356 000 Euro aus der Stadtkasse wert sein, wenn auch die Unterführung doch im Besitz der Bahn ist. Die hatte auf Anfrage informiert, daß man dort die nächsten sieben Jahre keine gründliche Instandsetzung in der Pipeline hätte! Warum man im Rathaus zwar für beide Unterführung eine Lösung entwickelt hatte – jedoch nur die eine – kürzere – dem Ausschuss zum Beschluss vorgelegte – man weis es nicht. Vielleicht wäre der Schock sonst zu gross geworden? Das aufhübschen zweier Objekte, die der Stadt gar nicht gehören, für 700 000 Euro ? Oder eine Million ? Fragen über Fragen?

Das aufhübschen zweier Objekte die der Stadt gar nicht gehören – für 700 000 Euro – oder mehr ?

Während man an der Herzebrocker Strasse die vorhandenen Fliesen, wohl nach 50 Jahren mangelnder Pflege von Dreck und Ruß gezeichnet, vor der Lichtinstallation einer gründlichen Reinigung unterziehen wollte, beschrieb die Vorlage für die Pixeler Unterführung schwelgerisch das: “ Das Bauwerk dabei bewusst als „Ruine“ als Kontrast im Hintergrund wirken soll“. Im Klartext : Am aktuell heruntergekommenen Zustand dieser langgezogenen Unterführung sollte gar keine optische Verbesserung geschaffen werden – hier wollte man lediglich das Elend künstlerisch wertvoll ausleuchten.

Nun will man auf keinen Fall die Kompetenz des Erstplazierten dieses Künstler-Wettbewerbs, Studio-Hildebrand aus Essen (http://studio-hildebrand.net) in Abrede stellen! Klar haben die garantiert ihr Bestes gegeben… Wenn es hier um die künstlerische Ausgestaltung von zwei frisch renovierten Unterführungen Baujahr 1917; und auf Kosten von Die Bahn gegangen wäre… mit Sicherheit würden die Bürger einem solchen Projekt wahrscheinlich begeistert zustimmen – ABER! Einen Schildbürgerstreich von der Lichtgestaltung eines abgewrackten Bauwerks zu Lasten der Steuer- und Gebührenzahler von Rheda-Wiedenbrück, das wollte die FWG auf keinen Fall mittragen! Unserer Ansicht nach eine kapitale Fehlinvestition, und, falls so umgesetzt wie vorgeschlagen, ein Fall für das alljährliche Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler.

Ein Fall für das alljährliche Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler!

Deshalb waren wir vor Ort und ein von uns beauftragtes Unternehmen für Fassadenreinigung hat einige Fliesen an der Herzebrocker Str. kompetent einer sachgemässen Reinigung unterzogen. Man sieht das erstaunliche Ergebnis. Das gibt es für geschätzt 18 000 bis 20 000 Euro! Dazu muss man noch die Werbeflächen abbbauen und die Ausleuchtung in der Unterführung mit modernen LED’s umrüsten. Sowie herausgefallene Fliesen verputzen und streichen. Wenn dann die Eingänge noch mit hellen freundlichen Farben oder mit Graffiti unter Leitung des Gestaltungsbeirats verschönt werden wie an der Unterführung „Alte Weberei“ in Gütersloh … dann hat man für vielleicht 40 000 Euro ein ansehnliches Ergebnis geschaffen. Und falls die Bahn es sich in den nächsten Jahren doch anders überlegt und mit einer Rehabilitierung der 103 Jahre alten Stampfbeton-Brücke loslegt, zum Beispiel weil Sicherheitsexperten das zwingend vorschreiben….

Wird die Stadt eben NICHT etliche hunderttausend Euro in den Sand gesetzt haben!

Die Hälfte von viel zuviel ist immer noch zuviel!

Das gleiche gilt für die Pixeler Strasse… wo die Unterführung fast drei mal so lang ist wie an der Herzebrocker. Wollen unsere Einwohner durch eine für 500 000 oder mehr Euro teure künstlerisch beleuchtete Unterführung mit Ruinencharakter fahren? Auch wenn es einen Landeszuschuss zu dieser Aktion gäbe – das sind ebenfalls Steuergelder – und die Hälfte von viel zuviel ist immer noch zuviel! Wie abgehoben muss man sein um sowas ernsthaft in Erwägung zu ziehen?

Die wirklichen Probleme sind doch ein Schandfleck von Fassadenzustand, der auch als Endzeit-Film Kulisse für einen Mad Max Action-Thriller dienen könnte – und die viel zu engen Bürgersteige! Das muss thematisiert werden ! Ja – in diesem Fall müssen wir das Rad echt neu erfinden!

Der Fassadenzustand kann als Endzeit-Film Kulisse für einen Mad Max Action-Thriller dienen!

Die FWG schlägt vor das man sich bei der Rehabilitation auf das Minimum beschränkt. Verputzen – streichen oder Graffiti aufbringen lassen, vernünftig mit einfachen LED’s ausgeleuchtet. Das kann der normale Bürger noch nachvollziehen. Aber, neben den Kosten für die Hardware und Installation dieser besonders gestalteten Leuchten, zusätzlich noch 300 000 oder mehr Euro an Künstlerhonorar in ein Objekt investieren… was nicht mal der Stadt gehört – wie soll der Bürger das verstehen?

In den Unterführungen Herzebrocker / Pixeler Straße die Bürgersteige um EINEN Meter verbreitern!

Wir müssen stattdessen mit dem Kreis und/oder mit Strassen NRW Gespräche beginnen, wie wir in beiden Unterführungen die Bürgersteige beidseitig um je einen Meter verbreitern können – für Fussgänger, Rollstuhl- und Fahrradfahrer, denn da besteht augenscheinlicher Handlungsbedarf!

Was kann Politik an Massnahmen aufgreifen den Schandfleck und Angstraum aufzulösen?

Ist klar – die Verwaltung als Behörde spricht mit der Behörde DB – Netz in Hamm und fragt an – ob die für beide Objekte im absehbaren Zeitraum eine Rehabilitation in der Pipeline haben. Die antworten „Nö – die nächsten sieben Jahre tut sich da nix“ – und damit ist der Sachverhalt geklärt. Muss man sich mit der Antwort zufrieden geben? Die Verwaltung kann sich nicht beim Bahnchef, Herrn Lutz, beschweren. Aber wir Politiker zuallererst – und Sie – die Bürger – können das! So ist der Bahn Vize Ronald Pofalla CDU Mitglied… die Ratsmitglieder aller Parteien sollten ihre Abgeordneten in Berlin ansprechen! Und das Thema Angstraum Unterführungen in Rheda-Wiedenbrück beim Bahnvorstand priorisieren. Herr Brinckhaus ist Rheda-Wiedenbrücker… er sollte in so einem prekären Fall mal bei seinem Parteikollegen persönlich Druck machen!

Herr Brinckhaus: als Rheda-Wiedenbrücker sollten Sie beim Parteikollegen Pofalla Druck machen!

Die Bahn wirbt mit dem Image – grüner kundenfreundlicher Arbeitgeber, der sich immer darum bemüht gute Standards in seinen Zügen und Bahnhöfen zu bieten! So findet man folgende vollmundige Informationen auf der DB Webseite zu Investitionen in NRW:

Jetzt geht’s los: In NRW nimmt das Sofortprogramm des Bundes Fahrt auf. Die Vorbereitungen der Deutschen Bahn (DB) sind abgeschlossen, die Handwerker stehen bereit: An insgesamt 18 Bahnhöfen in NRW beginnen die Modernisierungsarbeiten. Kleinere Verschönerungsmaßnahmen, wichtige Renovierungsarbeiten oder energetische Sanierungen werden durch das Sofortprogramm des Bundes für Handwerksbetriebe finanziert und durch die DB kurzfristig umgesetzt!

Atmosphäre im Bahnhof hui – Unterführung pfui!

Wir veröffentlichung hier die Email Adressen der Bahnvorstände und wenden uns an alle Ratsmitglieder Rheda-Wiedenbrücks; und auch an Sie – die Bürger, diese beiden Manager darauf aufmerksam zu machen – für was für Schrott-Bauwerke an der wichtigsten Ost-West Bahnverkehrs-Ader von Deutschland sie verantwortlich sind.

Postadresse:
Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

Bahnchef ist Dr. Richard Lutz – email: richard.lutz@deutschebahn.com

Vorstand für Infrastruktur ist Herr Ronald Pofalla email: ronald.pofalla@deutschebahn.com

Ausserdem sollte man die Pressestelle von DB ins CC setzen… damit die für die Vermarktung vom guten Ruf von Die Bahn mitkriegen das es auch schlechte Presse für DB-Netz geben kann!

presse@deutschebahn.com

Hier der Text – den jeder kopieren darf und in die Email an die beiden DB Vorstände einfügen sollte. Wir von der FWG haben das schon erledigt. Vergesst nicht eure Adresse anzugeben. Und natürlich den Empfänger Lutz oder Pofalla anpassen. Danke für eure Unterstützung!

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An Herrn Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der DB AG
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

Betr: AngstRaum – Alptraum: Bahnunterführungen am Rheda’ er Bahnhof

Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,

als Einwohner von Rheda-Wiedenbrück wende ich mich in dieser speziellen Zeit an Sie – um auf eklatante Mängel an zwei Bahnunterführungen, Baujahr 1917, hinzuweisen, die viele Bürger unserer Stadt verärgern und aufregen.

Dabei handelt es sich um die Unterführungen nahe am Bahnhof – die Herzebrocker und die Pixeler Straße (Fotos in der PDF Anlage). An diesen Objekten hat man allem Anschein nach in den letzten 50 Jahren weder die Wände gereinigt noch Risse und großflächig abgeplatzten Putz wieder sachgerecht Instand gesetzt. Wenn man den Blick nach oben richtet – sieht man Gestrüpp das überall am Rand der Gleiskörper wuchert… und dessen Wurzeln noch mehr Schaden an der Bausubstanz anrichten.

Auf Nachfragen bei DB-Netz in Hamm ist es bisher nicht beabsichtigt, zumindest innerhalb der nächsten sieben Jahre, an diesem desolaten Zustand etwas zu verbessern. Besonders an der Pixeler Straße ist die Unterführung in dermaßen unsäglich schlechtem Zustand, dass sie gut und gerne als Kulisse für einen Endzeit-Action Thriller dienen könnte.

Wenn man „Bahnunterführung+Zustand“ googelt, findet man mehr als 30 000 Einträge… und bei vielen kommen Schlagworte wie „marode, grässlich und bröckelnd“ vor. Das führt so weit, das genervte Bürger solchen Druck bei der Kommune aufbauen das diese nach jahrelanger ergebnisloser Diskussion mit DB – Netz dann zähneknirschend Steuerzahlers Geld in die Hand nehmen und die Arbeiten durchführen – die an sich in die Verantwortung des Unternehmens fallen, wo Sie Vorstand sind! Hat das Methode? Spart man so Kosten? Gerade jetzt in der Weihnachtszeit sehen wir auf den Internet Seiten der Bahn Lichterglanz und schön herausgeputzte Weihnachtsbäume in liebevoll restaurierten Bahnhöfen!

Aber wenn der Bahnkunde den Bahnhof verlässt, dann ist es vorbei mit dem schönen Schein und er betritt den Angstraum Bahnunterführung mit Grausen!

Sehr geehrter Herr Dr. Lutz, ich fordere Sie auf – Verantwortung für die beiden Unterführungen am Bahnhof in Rheda zu übernehmen und diese unverzüglich in einen Zustand zu versetzen, der ihrem angestrebten Corporate-Image „Grün – Sauber – Sicher„ entspricht. Die Bürger von Rheda-Wiedenbrück setzen auf Sie!

Mit freundlichen Grüssen
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Fassadenbemusterung RhedaMed Pott-Hartwig

Heute am 18.12.2020 trafen sich Verwaltung, der Architekt des Investors, einige Ratsmitglieder und der Gestaltungsbeirat von Rheda-Wiedenbrück, um sich gemeinsam vor Ort ein Bild vom möglichen zukünftigen neuen Fassadenklinker und der Ausführung der Dachziegel zu machen. Nach Information des Architekten drängt die Zeit, da es sich teilweise um spezielle Klinkersteine handelt, und man Kontingente vorbestellen sollte. Da in den Ziegeleien bald eine Winterpause eingelegt wird.

Grundriss Erdgeschoss
Gebäudeanmutung roter Klinker
Gebäudeanmutung roter + heller Klinker
Alle möglichen Klinker
Klinker für Neubau

Es standen drei Fassadenklinker zur Auswahl – davon wurden die Klinker 1 und 2 für das Altgebäude empfohlen, in der ersten Slideshow auf der rechten Seite zu sehen. Die anwesenden Ratsmitglieder und der Gestaltungsbeirat favorisierten dafür Klinker 1. Rotziegel, Reichsformat mit leichten Changierungen, im Kreuzverband gemauert. Und für die Fassade des Neubaus auf der linken Seite der ersten Slideshow Klinker Nr. 3, Rotziegel mit violetten Akzenten , Normalformat, im Läuferverband gemauert.

Alle Gebäude werden die gleichen antrazithfarbenen Fensterrahmen (1) erhalten. Als Dachziegel – ebenso für das alte und das neue Gebäude fand die Mehrzahl der Begutachter die Pfanne Nr 2, ein Variohohlfalzziegel in naturrot, am schönsten. Wenn auch in der ursprünglichen Animation der Gebäude schwarze Dachziegel gezeigt wurden. Beides, antrazith und rot, ist auf den um das RhedaMed liegenden Gebäuden gedeckt. Jedoch befürwortet man für das Zentrum von Rheda, ähnlich wie bereits seit vielen Jahren in Wiedenbrück vorgeschrieben, in Zukunft generell rote Dachpfannen! Für das RhedaMed werden sie eine engobierte Oberfläche erhaten, weil das länger Widerstand gegen Moos und Pilzbefall bieten soll.

Nachtrag vom Montag – dem 21.12.2020 – Alles zurück auf NULL!

Die am Freitag beim Vor-Ort-Termin der Verwaltung, den Bau-Ausschuss Mitgliedern, Gestaltungsbeirat und dem Investor getroffene Vorgehensweise wurde durch Intervention des Ausschuss-Vorsitzenden gekippt. Der Grund war – das in einer vergangenen Sitzung der letzten Legislaturperiode der Entscheidungsprozess anders abgesprochen wurde. Also – Kommando zurück – das Treffen am 18. hätte so gar nicht stattfinden dürfen und sollen. Jetzt wird noch mal Protokollkonform vorbereitet und dann trifft man sich im nächsten Jahr erneut vor Ort zu einer Begutachtung.

Eine ganz andere Frage im Zusammenhang mit dem RhedaMed Projekt interessiert die Nachbarschaft und Bürger des Rheda’er Zentrum viel mehr als Klinkerfarbe und Dachziegel Design!

Für ein Objekt dieser Grössenordnung sind ca 60 Parkplätze vom Bauherrn zu schaffen, an dieser Stelle ist das nur durch den Bau einer Tiefgarage zu erreichen! Der Verpflichtung will der Investor aus Kostengründen (rechnet sich nicht) aus dem Weg gehen und nur 13 Parkplätze ebenerdig einrichten – von der Pflicht die restlichen Stellplätze zu schaffen will man sich freikaufen – für einen Betrag der wesentlich unter den Kosten von Tiefgaragenstellplätzen liegt.

https://www.mitnaturwohnen.de/2020/06/06/parkplatzablose-darfs-ein-bischen-mehr-sein/

Wieso wird eine Extra-Wurst an dieser Stelle gebraten – wo bei anderen Projekten in der Innenstadt und sogar in außenliegenden Wohngebieten auf dieser Verknüpfung zwischen Anzahl Wohnungen und dazugehörigen Parkplätzen auf dem Grundstück von Verwaltung und Politik konsequent bestanden wird?

FWG Jour fixe 09.12.2020

Achtung – Raum 155 ist für uns jetzt und in Zukunft jeden Mittwoch reserviert!

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FWG Jour fixe 02.12.2020

Einladung zur Teilnahme an der Videokonferenz Dienstagsrunde

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Zutritt nur mit Corona-Warn-App?

Diese Angelegenheit beschäftigt eine Menge Bürger in unserer schönen Stadt. Wie setzt die Politik Maßstäbe im Angesicht der Corona Pandemie für ihre Arbeit in dieser Versammlung? Freiwillig ein engagiertes Zeichen „Wir tun mehr als unsere Pflicht“ bei den Hygieneregeln vorgeben – oder auf mehr Abstand durch Verkleinern der gerade auf 52 Mitglieder angewachsenen Ratsversammlung setzen? Hier ein Bericht aus der Glocke und im Anschluss eine Umfrage an die Bürger!

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Link zum Glocke Beitrag für Abonnenten

© Die Glocke Rheda-Wiedenbrück 19.11.2020 Seite 16 von NIMO SUDBROCK

Zutritt nur mit Corona-Warn-App?

Rheda-Wiedenbrück (gl). Seit dem Beginn der Corona-Pandemie tagt der Stadtrat nicht mehr im Sitzungssaal des Rathauses, sondern in der Stadthalle an der Hauptstrasse. Damit soll das Ansteckungsrisiko minimiert werden. Der FWG-Fraktion führen die Schutzmaßnahmen jedoch nicht weit genug.

In einem Antrag fordern die Freien Wähler, die im Rat von Dirk Karnin und Günter Arlt vertreten werden, eine „freiwillige Verschärfung des Hygienekonzepts“. Demnach sollten grundsätzlich alle Zusammenkfünfte des Stadtparlaments oder seiner Fachausschüsse in ausreichend großen Räumen stattfinden.

Turnhallen oder die Stadthalle sind nach Ansicht der FWG geeignet, der Ratssaal jedoch nicht,

denn: „Dort können die Abstandsregeln insbesondere im Zuschauerbereich nur schwer eingehalten und kontrolliert werden.“

Zudem verlangt die FWG die Messung der Körpertemperatur aller Sitzungsteilnehmer und Gäste. Arlt: „In Krankenhäusern und Altenheimen passiert das schon seit langem.“ Darüber hinaus fordert die Fraktion, dass jeder Sitzungsteilnehmer / Besucher die Corona-Warn-App auf seinem Handy eingeschaltet hat, wenn er den Versammlungsraum betritt. Am Eingang solle dies kontrolliert werden.

Um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen, sollen alle Rats- und Ausschussmitglieder ferner während der gesamten Sitzung eine FFP-2-Schutzmaske tragen. Nur bei Wortmeldungen darf diese abgenommen werden. Der jeweilige Leiter der Sitzung soll von der Maskenpflicht am Sitzplatz befreit werden. „Er muss ja quasi andauernd etwas sagen“, betont Arlt.

Weil beim Sprechen nach Darstellung der FWG besonders viele Aerosole freigesetzt werden, will die Fraktion zudem die Redezeit begrenzen.

Ein Wortbeitrag darf demnach maximal drei Minuten dauern, bislang sind fünf Minuten zulässig. Eine weitere Forderung der Wählergemeinschaft: Jedes Gremiumsmitglied darf sich pro Thema nur noch zwei statt bislang drei Mal melden.

Ob die weitreichenden Vorschläge der FWG eine Chance auf Umsetzung haben, wird sich zeigen. Zunächst will die Stadtverwaltung für eine der kommenden Ratssitzungen eine Stellungnahme zu den einzelnen Punkten abgeben. Fakt ist indes, das der Corona-Schutz auch im Kommunalparlament von großer Bedeutung ist – und die Einhaltung der Abstandsregeln durch die Vergrößerung des Rats von 38 auf 52 Mitglieder eine noch höhere logistische Herausforclerung darstellt als in der Vergangenheit. Deshalb hat Bürgermeister Theo Mettenborg (CDU) angeregt über eine vorübergehende Reduzierung der Zahl der Mandatststräger nachzudenken. „Dabei müssen die Kräfteverhältniss gewahrt bleiben.“

Wegen Corona Pandemie tagt der Rat nur in der Stadthalle

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Meinungsumfrage

Was findet Ihr besser? Schärfere Hygieneregeln auf freiwilliger Basis für die Ratsversammlungen? Mit gutem Beispiel vorangehen? Oder die Hälfte der gewählten Ratsvertreter dürfen entschuldigt fehlen? Ist das fair – wo Kinder zur Präsenzpflicht in der Schule verpflichtet sind und Berufspendler dicht an dicht in Bus und Bahn zur Arbeit fahren müssen?

FWG Jour fixe 24.11.2020

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Bürgermeister vereidigt – Ältester fordert mehr Transparenz

Beitrag aus: Die Glocke vom 11.11.2020 Rheda-Wiedenbrück (sud)

Während der Amtseinführung des wiedergewählten Rheda-Wiedenbrücker Bürgermeisters Theo Mettenborg leitete FWG-Ratsherr Dirk Kamin als ältestes Mitglied des Gremiums die Sitzung. Als er 1975 erstmals in den Rat gewählt worden sei, sei er eines der jüngsten Mitglieder des Stadtparlaments gewesen, erinnerte sich Kamin. „Jetzt bin ich der Älteste und habe für meine letzte Wahlperiode zwei Wünsche“, erklärte Kamin in einer persönlichen Ansprache: Der Stadtrat müsse Politik mit höchster Transparenz und maximaler Öffentlichkeit betreiben. Zudem gelte es, Probleme in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Verwaltung zügig zu lösen. Nur so könne dem weit verbreiteten Desinteresse der Bürger an kommunalpolitischen Themen entgegengewirkt werden, sagte Kamin.

Mettenborg nahm den Gedanken in der Rede nach seiner Amtseinführung auf. Die Vielfalt des Stadtrats sei Bereicherung und Herausforderung zugleich. Allen Mandatsträgern gemein sein müsse „das Ringen um angemessene Antworten auf die Themen unserer Zeit“.

Neben der Corona Pandemie sei der Klimaschutz die größte Herausforderung.

Herzenssache soll für die 52 Mandatsträger die Ratsarbeit sein. Deshalb schenkte Bürgermeister Mettenborg jedem von ihnen einen Kuchen mit Herzmotiv. Auch Ratsältester Dirk Kamin erhielt ein süßes Exemplar

Hier der Link zum Beitrag in „Die Glocke“ für Abonnenten

Amtseinführung des neuen „alten“ Bürgermeisters

Hier folgt die Rede unseres 1. Vorsitzenden, Dirk Kamin anlässlich der Amtseinführung und Vereidigung des neuen „alten“ Bürgermeisters, Herrn Theo Metternborg:

Als ich 1970 Bürger in Rheda-Wiedenbrück wurde, konnte ich in meinen kühnsten Träumen nicht ahnen, dass ich schon fünf Jahre später als einer der Jüngsten mein erstes Ratsmandat antreten konnte.

Nun lebe ich schon über 50 Jahre hier und durfte über 30 Jahre als Ratsmitglied dieser Stadt dienen. Jetzt bin ich unter ihnen der Älteste und habe für meine letzte Wahlperiode ein paar Wünsche:

Leider hat nur jeder zweite Wahlberechtigte Bürger seine Möglichkeit zu wählen wahrgenommen. Das dies nicht so bleibt, liegt auch an uns selber.

Deshalb wünsche ich, dass dieser Stadtrat Kommunalpolitik mit höchster Transparenz und maximaler Öffentlichkeit betreibt. Die Bürgerschaft wünscht nicht nur, dass wir Probleme in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Verwaltung zügig lösen.

Sie will auch wissen, wie wir die Zukunft alle gemeinsam gestalten wollen.

Bei allem auch notwendigen politischen Wettbewerb wünsche ich mir, dass wir alle nie vergessen, immer wieder bereit zu Kompromissen zu sein.

Ich bin mir sicher, dass uns das alles mit gutem Willen gelingen kann. Zum Wohle der Bürger in unserem Rheda-Wiedenbrück .

Und nun zu Ihnen sehr geehrter Herr Mettenborg.

Die Bürger haben Sie mit einem wieder exzellenten Ergebnis direkt zum Ersten Bürger und gleichzeitig zum Meister der Stadtverwaltung, also zum Bürgermeister gewählt.

Dazu noch einmal von uns allen die herzlichsten Glückwünsche.

Nicht Fachwissen, Fleiß, Einsatzbereitschaft und Einfühlungsvermögen allein führen zwangsläufig zum Erfolg. Dazu gehört auch das notwendige Quäntchen Glück.

Genau das wünschen wir Ihnen und ihrer gesamten Mannschaft.

Damit Sie beginnen können, habe ich schon das Bestellungschreiben zum Bürgermeister unterschrieben und ihnen auch überreicht.

Damit dass alles abschließend vor Gott und allen Bürgern dieser Stadt Bestand hat, bitte ich Sie nun, den dafür notwendigen Eid zu sprechen.

Dirk Kamin
09. November 2020

Bürgermeister Theo Mettenborg und Ratsältester Dirk Kamin nach Amtseid

FWG Jour fixe 06.11.2020

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