Mängelmelder jetzt auch in Rheda-Wiedenbrück online

Ein Schlagloch vor der Haustür und keiner kümmert sich. Die Beleuchtung im Fussgängertunnel wieder ausgefallen. Wer hilft? Ein Umweltfrevler hat Matratzen oder vergammelte Möbel im Wald entsorgt? Ihr habt die Telefonnumer vom Umweltamt nicht parat? Da hilft der Mängelmelder für Rheda-Wiedenbrück

Früher musste man solche Ärgernisse umständlich im Rathaus melden. Anschluss besetzt? Wochenende? Jetzt kein Problem mehr – hier ist die Lösung! Die Gratis-App fürs Mobiltelefon. Damit wird mit wenigen Klicks ein Mangel oder Schaden im Straßenbild per Foto dokumentiert. Die Position wird automatisch per GPS ermittelt und das Anliegen direkt an die zuständige Abteilung in unserem Rathaus weitergeleitet.

Einfach die städtische Mängelmelder App runterladen! Für Apple IOS HIER. Und für Dein Android Mobilfon HIER!

Natürlich kann man auch direkt auf der städtischen Website den Mangel melden… aber die App macht’s natürlich einfacher… besonders weil Foto und Geo-position gleich mitgeschickt werden kann!

Link für Stadt-Webseite vom Mängelmelder ist HIER!

Luca App kommt im Kreis Gütersloh – wir mach(t)en Druck!

Der Kreis Gütersloh gehört nun zu den ersten drei in NRW – die die Luca App offiziell für den Einzelhandel und Bürger nutzbar machen und bei den Gesundheitsämtern mit integrieren. Basierend auf einer Anfrage des Gewerbevereins Wiedenbrück ans Rathaus und die Ratsfraktionen am 4. März haben wir uns – nachdem die Antwort erstmal „wir beobachten und warten ab“ hiess, mit einem offenen Brief an den Landrat Adenauer und die Leitung des Gesundheitsamts Gütersloh gewandt.

Textauszüge wie hier zitiert:
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Von : FWG
Gesendet: Samstag, 6 März 2021 11:18
An: Sven-Georg Adenauer; kreisverwaltung(at)kreis-guetersloh.de
Subject: Luca app beim Gesundheitsamt Kreis Gütersloh nutzen

Klassifizierung der Nachricht: Offener Brief

Guten Tag Herr Landrat Adenauer,

Sie erinnern sich, Covid 19 Patient Nr 10 im Kreis Gütersloh. Die Entscheider in der Politik wurden duch uns wiederholt auf die Erfolge im Kampf gegen diese Seuche in Asien durch den konsequenten Einsatz von digitaler Kontaktverfolgungs-Technologie hingewiesen. Gestern in Singapur Inzidenz bei 0,3 auf 100 000 Einwohner. Dort wird sowas wie die Luca App seit  1.Juni 2020 !!! eingesetzt und seitdem sind Bars,  Restaurants,  Einkaufszentren usw offen.

Rostock hat schon im letzten Jahr auf Barcode labels zum ein und auschecken gesetzt. Mit respektablen Erfolg! Jetzt spricht man viel über die Luca-App. Das Hasso-Plattner Institut steht für Qualität und Sicherheit im Netz. Die Hip-Hopper Fanta4 sind breit , besonders  in der jungen Bevölkerung, bekannt .

Ich habe mir die App heute aufs Handy geladen und es geht ganz fix. Die Bedienung ist auch ganz simpel… persönlicher QR Code wird sofort gezeigt. Man kann auch QR Codes mit der Kamera-Lesen…so wie zB mit einer Banking App.

Die Stellungnahme des Kreises die wir Ratsmitglieder  aus unserem Rathaus am 4.3. 2021 erhielten… Fazit:  Man beobachtet!

Wenn Politik nur  weiter auf die Inzidenz starrt und danach in 5 Stufen Plänen die Freiheitsrechte der Bürger auf oder zudrosselt. .. Da nehmen sich doch besonders  die jungen Leute ihr ihnen so lange verwehrtes Recht, ihre Freunde zu treffen und Spaß zu haben – egal was in unübersichtlichen und unverständlichen Coronaschutzverordnungs-Stufenplänen festgeschrieben wurde! 

Ende Dezember ging es mit den Impfungen hier im Kreis los. Nun – 10 Wochen später haben in Deutschland „schon“ 3,7 % die 2. Impfung erhalten. Bei uns im Kreis  werden 1000 Impfdosen pro Woche MEHR wie ein Durchbruch bei der Versorgung mit dem heiss begehrten Stoff  gefeiert.

Sehr geehrter Herr Landrat Adenauer, heute appellieren wir an Sie : nicht weiter zu zaudern , sondern so beherzt und lösungsorientiert zu handeln wie der Bürgermeister von Rostock! Immer stehlen uns die smarten Dänen die Show!  

Folgen Sie JETZT dem Beispiel der Stadt Oelde und tun alles in Ihrer Macht stehende um die Luca App in unserem Kreis zu fördern und nutzbar zu machen. Die Zeit des beobachtens und abwartens ist schon seit sechs Monaten vorbei. 

Lassen Sie das Fass des Bürgerunmuts nicht sehenden Auges überlaufen weil man wieder X Wochen und 5 Gutachten braucht um zu entscheiden ob wir die da – oder die da – oder die andere QR-Code scan App favorisieren!

Wir baue auf Ihre Unterstützung! 
Freie Wählergemeinschaft Rheda-Wiedenbrück e.V.
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Wir freuen uns jetzt zu erfahren das sich der Landrat in einer Krisensitzung am 11.03.2021 dazu entschlossen hat, die Luca-App hier im Kreis offiziell zu empfehlen und eine Schnittstelle zum Gesundheitsamt einrichten zu lassen!

Kreis wird Luca-App einsetzen

12.03.2021 Der Kreis Gütersloh wird in Zukunft auch auf die App ‚Luca‘ setzen, hat Landrat Sven-Georg Adenauer gestern entschieden. „Die App hat verschiedene Vorteile und kann ein Baustein sein, unter anderem um in der Gastronomie die Kontaktnachverfolgung zu erleichtern und zu digitalisieren. Zudem zeichnet sich eine ostwestfälische Lösung ab. Je mehr Personen sich in OWL für Luca entscheiden, desto größer die Akzeptanz bei der Bevölkerung.“ So hat sich bereits der Kreis Paderborn für den Einsatz der Luca-App entschieden, auch aus anderen Kreisen und Städten gibt es positive Signale. Der Nachbarkreis Warendorf ist zudem offizielle Modellregion für den Einsatz von Luca. Die Abteilung Gesundheit hatte sich zuvor intensiv mit den Möglichkeiten der Luca-App beschäftigt. Ein Vorteil ist die Schnittstelle zur Software Sormas, die der Kreis Gütersloh am Wochenende einführt. „Eine frühere Entscheidung war somit auch gar nicht notwendig“, so Adenauer. Profitieren könne man von der App Luca erst mit Sormas und vor allem dann, wenn es vermehrt Öffnungsschritte und damit Einsatzmöglichkeiten gebe. In der Krisenstabssitzung am Donnerstag, 11. März, hatten es sich auch Bürgermeister für die Nutzung der Luca-App eingesetzt.

Regionalplan OWL 2040 geht uns alle an!

Die Weichen dafür – wie sich unsere Stadt in den nächsten 20 Jahren weiterentwickelt, werden JETZT gestellt. Die Bezirksregierung in Detmold hat in Zusammenarbeit mit den Kommunen den Regionalplan OWL überarbeitet. Am 02.03. 2021 wird in der Ratsversammlung dies wichtige Dokument zum Verabschieden vorgelegt. In einer Sondersitzung vom Bauausschuss am 20.02.2021 wurden die 40 Einzelne Beschlussvorschläge aus dem Rathaus für Rheda-Wiedenbrück bereits abgearbeitet und Empfehlungen ausgesprochen. Sehr häufig zeigte sich – wenn es um Natur und begrenzen des Flächenfrasses geht – dann stimmen Grüne, SPD und FWG gegen überzogenen Flächenverbrauch, – aber werden von CDU, Move und FDP mit Stimmen Mehrheit ausgebremst.

Wenn es um das begrenzen des Flächenfrasses geht, werden Grüne – SPD und FWG ausgebremst!

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Der Regionalplan (frühere Bezeichnung: Gebietsentwicklungsplan, im Folgenden RP) legt die regionalen Ziele und Grundsätze der Raumordnung für die Entwicklung der Region OWL und für alle raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen im Planungsraum fest. Er setzt damit die Vorgaben, die das Land NRW in seinem Landesentwicklungsplan (LEP) macht, für den Planungsraum OWL um. Der Regionalplan als einheitlicher, flächendeckender und fachübergreifender Plan für ganz OWL berücksichtigt die veränderten Rahmenbedingungen der Raumentwicklung. Neben den Festlegungen zur Siedlungsentwicklung enthält er Festsetzungen zur Sicherung von Freiraum und Umwelt, Verkehr und technische Infrastruktur, Transportleitungen,Ver-und Entsorgungsinfrastruktur, Rohstoffsicherung und der Energieversorgung.
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Denn es dreht sich um insgesamt 40 !!! Beschlüsse mit grosser Auswirkung auf das Gesicht – das unsere Stadt 2040 haben soll!

Wohnbebauung: Hammersenstrasse, Lümernweg, Twiehüserweg, Rheda-Nord, Wieksweg, Gerhardstrasse, Am breiten Schemm, Am Eusternbach, Moorweg, Schorlemmer Weg, Am Werl, Stromberger Strasse, Emser Landstrasse Wohnfläche für Tönnies Mitarbeiter, Batenhorst, Lintel,

Gewerbegebiet: Aurea, Pixeler Str, Gütersloher Str Erweiterung Tönnies Betriebsgelände, Sandberg, Bosfelder Weg – Umwandlung in Wohnbebauung, ebenso an der Hauptstrasse , Kiefernweg, Siechenstrasse, Bosfeld, Buxelsee, AUREA, Ringschluss Südring, Gleisverbindung von der Haupt-Bahnstrecke bis in die Aurea… damit es für Amazon flotter vorangeht.

Windkraftanlagen auf dem Aurea Gebiet bekommen bessere Bestandssicherung. Mehr Verdichtung durch eliminieren von unbebauten Flächen in Siedlungsgebieten!

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Auszug aus der Vorlage der Verwaltung im Rathaus: Im Regionalplanentwurf ist für die Stadt Rheda-Wiedenbrück bei einem Planungshorizont von 2040 ein Kontingent von 91 ha Wohnbauflächen brutto) berechnet worden. Dieses Kontingent wurde mit der Bedarfsermittlung der 2018 erstellten städtischen Wohnraumstudie abgeglichen. Laut Wohnraumstudie werden bis 2035 insgesamt 3.350 zusätzliche Wohneinheiten benötigt, davon ca. jeweils die Hälfte im Ein- und Zweifamilienhausbau und Mehrfamilienhausbau. Dabei liegt die Annahme zugrunde, „dass die Geschosswohnungen, d. h. neue Mehrfamilienhäuser, überwiegend zentral – vielfach in Form von Baulückenschließungen – realisiert werden“. Diese Nachverdichtungen würden somit auch nicht auf das Kontingent angerechnet. Vor diesem Hintergrund ist unter Berücksichtigung eines für die Stadt Rheda-Wiedenbrück angemessenen Dichtewertes (Wohneinheiten/Hektar) das Kontingent von 91 ha nachvollziehbar.
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Fast 220 Hektar landwirtschaftliche Flächen – 260 Fussballfelder, sollen in Rheda-Wiedenbrück bebaut werden.. man rechnet mit einem Bevölkerungszuwachs von fast 10 000 Menschen. Die brauchen aber nicht nur Wohnungen und Arbeitsplätze – unsere Infrastruktur – Strassen, Personennahverkehr, Schulen, ärztliche Versorgung… das muss diesen Zuwachs auch stemmen können!

Bei dieser Ratssitzung am Dienstag gibt es eine EINWOHNERFRAGESTUNDE! (Link zur Tagesordnung hier) Ab 17:00 Uhr in der Stadthalle! Stellt eure Fragen warum unsere Stadt immer weiter wachsen muss? Wollen wir Gütersloh den Rang ablaufen. In der Innenstadt quält sich die Blechlawine durch die Lange Strasse. Zum Feierabend Stop-and-Go vom Ostring bis zur Bielefelder Strasse! Nichts geht mehr … Stau bis nach Gütersloh! Und da noch mal 10 000 Neubürger dazu. Wie soll das gehen?

Bei der Ratssitzung am 02.03. gibt es eine EINWOHNERFRAGESTUNDE! Ab 17:00 Uhr in der Stadthalle! Wir sehen uns!

Alle Bürger können ihre Anliegen oder Bedenken online bei der Bezirksregierung in Detmold anmelden.

Aber es eilt – für Einsprüche ist nur noch bis zum 31.03.2021 Zeit!

Ein Link zur Startseite für das Beteiligungsverfahren ist hier!

Rheda-Wiedenbrücker, diese Planung geht uns alle an… und weil das an allen Ecken unserer Stadt Auswirkungen haben wird.. sollten sich das auch mehr von den Betroffenen aus der Bürgerschaft näher anschauen.

Teilt der Regierung in Detmold JETZT mit – was ihr vom neuen Regionalplan 2040 haltet!

Wir wissen – die schiere Anzahl an Änderungen erschlägt – aber es führt kein Weg dran vorbei! Da müssen wir durch! Hier in der Folge findet Ihr alle 40 Beschlussvorschläge – schaut nach welche euch direkt betreffen!

A1 Allgemeine Siedlungsbereiche (ASB) – Wohnen und „sanftes“ Gewerbe!

Im Bereich Hammersenstr. / B61 wurde in den Kommunalgesprächen und im kommunalen Fachbeitrag eine gewisse Erweiterung des ASB gewünscht. Die im Entwurf dargestellte großflächige Erweiterung bis knapp an die B 61 umfasst ca. 20 ha mehr als angemeldet. Hiergegen werden jedoch keine Einwände erhoben, da die zeichnerische Festlegung als Angebot zu verstehen ist und die Entwicklungsmöglichkeiten der Kommunen anhand des textlich festgelegten Flächenkontingentes festgelegt ist. Sollte sich herausstellen, dass aus Emissions- oder Eigentumsgründen eine Entwicklung nicht in diesem Umfang erfolgen kann/soll, werden die nicht überplanten Flächen auch nicht vom Kontingent abgezogen.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 1: Es werden keine Bedenken gegen die ASB-Darstellung im Bereich Hammersenstraße erhoben.

Im Südwestbereich des Ortsteils Wiedenbrück wurde u. A. zur Arrondierung die Erweiterung des ASB angemeldet. Eine teilweise Erweiterung wurde im Entwurf aufgenommen. Jedoch wurde anstatt wie vorgeschlagen den ASB westlich des Lümernwegs zwischen der Wienickenstraße und dem Haxthäuserweg gerade hinunterzuziehen eine nicht nachvollziehbare Aussparung vorgenommen. Dieser Umstand wird sehr kritisch gesehen, da teilweise innerhalb dieser Aussparung ein im städtischen Eigentum befindliches Flurstück von über einem Hektar liegt. Eine Erweiterung des ASB sollte zumindest hinunter bis an die Kreuzung Lümmernweg – Haxthäuserweg vorgesehen werden.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 2: Es werden Bedenken gegen die ASB-Darstellung im Bereich Lümernweg erhoben. An der Vergrößerung der ASB-Erweiterung zwischen Wienickenstr. und Haxthäuserweg wird weiterhin festgehalten. Der Regionalplan soll diese Flächen wie in der Flächenanmeldung vorgesehen, berücksichtigen.

Die Erweiterung des ASB im Bereich Twiehüserweg wird ausdrücklich begrüßt. Die über die Anmeldeflächen hinausgehende Erweiterung des ASB zur Arrondierung ist nachvollziehbar und stellt sich zwischenzeitlich als sinnvoll für die zukünftige Städtebauliche Entwicklung dar.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 3: Es werden keine Bedenken gegen die ASB-Erweiterungen im Bereich Twiehüersweg erhoben.

Die Änderungen des ASB am nördlichen Rand des Ortsteils Rheda sind trotz Abweichungen der im Fachbeitrag vorgeschlagenen Änderung größtenteils nachvollziehbar. Vor dem Hintergrund der bestehenden Immissionslage und des ökologischen Wertes der Flächen die nicht mehr als ASB dargestellt sind, ist die Entscheidung der Bezirksregierung nachvollziehbar. Gegen den Verzicht der vorgeschlagenen geringfügigen Erweiterung nördlich der Straße Espenbusch, wird vor dem Hintergrund der sog. Parzellenunschärfe des Regionalplans (S. 82 f. des Textteils des Regionalplan- entwurf) und der dadurch möglichen beidseitigen Bebauung, keine Bedenken erhoben.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 4: Es werden keine Bedenken gegen die ASB-Erweiterungen im Bereich des nördlichen Randes Rhedas erhoben.

Die beiden großflächigen Erweiterungen des ASB im Westen des Ortsteils Rheda (nördlich des Schulzentrums sowie zwischen Oelder Straße und A2 werden ausdrücklich begrüßt.

Die im Fachbeitrag zur Arrondierung vorgeschlagene West-Erweiterung des ASB zwischen A2 und der K2 wurde wider Erwarten nicht in den Regionalplanentwurf aufgenommen. Vor allem vor dem Hintergrund des verlängerten Planungshorizontes in Verbindung mit den kommunalen Entwicklungstendenzen macht die fehlende Arrondierung an der Stelle nicht nachvollziehbar und wird sehr kritisch gesehen. Im gesamten Fachbeitrag des Naturschutzes und der Landschaftspflege des LANUV lässt sich kein Ausschlussgrund für eine ASB-Erweiterung finden. Die  Flächenanmeldung erfolgte bewusst ohne Einbeziehung des nordwestlich anschließenden Waldstücks. Eine Erweiterung des ASB südlich der A2 sollte daher zur Abrundung des Siedlungskörpers entsprechend der Flächenanmeldung vorgesehen werden.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 5: Die Erweiterung des ASB im Bereich nördlich des Schulzentrums wird ausdrücklich begrüßt.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 6: Die Erweiterung des ASB im Bereich zwischen Oelder Straße und A2 wird ausdrücklich begrüßt.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 7: Es werden Bedenken gegen die ASB-Darstellung im Bereich zwischen A2 und Wieksweg erhoben. An der Vergrößerung der ASB- Erweiterung zwischen A2 und Wieksweg wird weiterhin festgehalten. Der Regionalplan soll diese Flächen wie in der Flächenanmeldung vorgesehen, berücksichtigen.

Die ASB Rücknahme im Bereich Gerhardstraße ist aufgrund des bestehenden Überschwemmungsgebietes nachvollziehbar. Die Flächenrücknahme im Dreieck zwischen den Straßen „Am breiten Schem“ und „Am Eusternbach“ dient der Arrondierung des Siedlungskörpers, vor dem Hintergrund, dass durch die sog. Unschärfe des Regionalplans auch Entwicklungsmöglichkeiten über die ASB-Darstellung hinaus möglich sind, werden keine Einwände erhoben.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 8: Es werden keine Bedenken gegen die Rücknahme des ASB im Bereich Gerhardstraße erhoben.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 9: Es werden keine Bedenken gegen die Rücknahme des ASB im Bereich „Am breiten Schem“ und „Am Eusternbach“ erhoben.

Die Darstellung beidseits der Bahnstrecke im Bereich des Moorweg als ASB wird vor dem Hintergrund derzeitiger Entwicklungsplanungen ausdrücklich begrüßt. Die Zurücknahme des bisher dargestellten ASB zwischen östlich der Ems, nördlich der Gütersloher Straße und westlich der Parkstraße würde eine starke Entwicklungshemmnis darstellen. Das betreffende, größtenteils in kommunalem Eigentum befindliche, Gebiet wurde durch aufwändige Hochwasserschutzmaßnahmen für eine langfristige Entwicklung vorbereitet. Es wird darauf hingewiesen, dass für die Ems aktuell die Neuermittlung von Überschwemmungsflächen durch die Obere Wasserbehörde durchgeführt wird und der Regionalplanentwurf diese aktuelle Grundlage heranziehen sollte. Die Nichtdarstellung als ASB wird daher außerordentlich kritisch gesehen. Die ASB Darstellung sollte beibehalten bleiben.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 10: Die Erweiterung des ASB im Bereich Moorweg südlich der Bahntrasse wird ausdrücklich begrüßt.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 11: Die Erweiterung des ASB im Bereich Moorweg nördlich der Bahntrasse wird ausdrücklich begrüßt.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 12: Gegen die Rücknahme des ASB im Bereich Am Werl aufgrund der veralteten Hochwassergrenze, bestehen erhebliche Bedenken. Es wird auf die aktuelle Neuermittlung der Überschwemmungsflächen hingewiesen. Der Regionalplan sollte diese Berücksichtigen und die ASB Darstellung anpassen.

Die Erweiterung des ASB nördlich der Stromberger Straße Richtung Westen wird begrüßt. Die ASB Rücknahme des bewaldeten Teilstücks nördlich der Kindertageseinrichtung Am Lattenbusch ist aufgrund der nicht beabsichtigten Inanspruchnahme für eine bauliche Entwicklung nachvollziehbar.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 13a: Es werden keine Bedenken gegen die ASB-Erweiterung im Bereich nördlich der Stromberger Straße Richtung Westen erhoben.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 13b: Es werden keine Bedenken gegen die Rücknahme des ASB im bewaldeten Teil nördlich der Kindertageseinrichtung erhoben.

Aufgrund von zwischenzeitlich verstärkter Dringlichkeit zur Schaffung von Wohnraums , u.a. auch für Werksvertragsarbeiter, wird seitens der Stadt Rheda-Wiedenbrück vorgeschlagen, den grün markierten Bereich zwischen der B 64 und dem GIB Gütersloher Straße als ASB darzustellen. Diese Flächen liegen nahe an dem fleischverarbeitendem Betrieb und bieten grundsätzlich die Option, für den Betrieb Wohnungen in größerem Umfang betriebsnah zu erreichten. Ein erster grober Abgleich von möglichen regionalplanerisch relevanten konkurrierenden Raumansprüchen hat keine gegenstehenden Gründe hervorgebracht.Mögliche Emissionen (Geruch, Lärm) sind bekannt und innerhalb der Bauleitplanverfahren auf kommunaler Ebene näher zu bewerten.
Beschlussvorschlag A1 Nr. 14: Der Bereich zwischen B64 und dem GIB Gütersloher Straße soll im Regionalplan als ASB dargestellt werden.

Bei den Kommunalgesprächen und der Abgabe des kommunalen Fachbeitrags war es der Stadt wichtig, dass im neuen Regionalplan auch für die Ortsteile die nicht als ASB dargestellt werden, angemessene Entwicklungsspielräume ermöglicht werden. Eine zeichnerische Festlegung als ASB erfolgte für die Ortsteile Lintel und Batenhorst nicht. Die sowohl im LEP als auch in den textlichen Festsetzungen des Regionalplanentwurfs deutlich werdende Abkehr der Beschränkung auf die sog. Eigenentwicklung wird begrüßt. Stattdessen ist nun eine Entwicklung im Rahmen der Tragfähigkeit der vorhandenen Infrastruktur möglich. Dies wird ausdrücklich begrüßt.
Beschlussvorschlag A1.1: Die Abkehr der bisherigen Beschränkung auf die sog. Eigenentwicklung von nicht im Regionalplan als ASB dargestellten Ortsteilen (Batenhorst und Lintel) wird begrüßt. Auf die Entwicklungsabsichten beider Ortsteile (Batenhorst und Lintel) wird hingewiesen, der Regionalplan sollte keine entgegenstehenden zeichnerischen Festlegungen enthalten.

A2 Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB)

Die mehrheitliche Berücksichtigung der in den Kommunalgesprächen und des kommunalen Fachbeitrages eingebrachten denkbaren Entwicklungsabsichten der Stadt Rheda-Wiedenbrück wird ausdrücklich begrüßt. Im Folgenden soll auf die einzelnen Änderungen der Darstellungen des Regionalplanentwurfes näher eingegangen werden.

Dass das regional bedeutsame interkommunale Industrie- gebiet AUREA Das A2-WIRTSCHAFTSZENTRUM im Rahmen der Neuaufstellung des Regionalplans Erweiterungsmöglichkeiten nach Süden – die Autobahn überspringend – und nach Osten erhält, ist ausdrücklich zu begrüßen. Bei der Formulierung im Textteil in Absatz 448, sollte jedoch zur Vermeidung von Missverständnissen auf das Wort „abschließend“ verzichtet werden.
Beschlussvorschlag A2.1 Nr. 1a: Die Erweiterungen des GIB im Bereich AUREAs werden ausdrücklich begrüßt.

Die Erweiterung des GIB Pixler Straße wird grundsätzlich begrüßt. Es wurde im Gegensatz zu den in den Kommunalgesprächen und dem kommunalen Fachbeitrag, aufgezeigte erforderliche zeichnerische Festlegung von GIB, im Entwurf Flächen westlich der L927 und Marienfelder Str. festgelegt. Diese Erweiterungen werden jedoch u.a. aufgrund der Kosteneffizienz einer beidseitigen Erschließung begrüßt.
Beschlussvorschlag A2.1 Nr. 2: Es werden keine Bedenken gegen die GIB-Darstellung im Bereich Pixler Straße erhoben.

Die Erweiterungsmöglichkeit des GIB Gütersloher Straße für den dort ansässigen Schlacht- und Zerlegebetrieb wird ausdrücklich begrüßt. Die im Kommunalgespräch, sowie dem kommunalen Fachbeitrag aufgezeigte erforderliche zeichnerische Festlegung von GIB zwischen der L 568 und des Buxelsees wurde nicht in den Entwurf aufgenommen, stattdessen wurde der Bereich nördlich der L 568 im größeren Maße erweitert.
Beschlussvorschlag A2.1 Nr. 3: Es werden keine Bedenken gegen die GIB-Darstellung im Bereich Gütersloher Straße erhoben.

Die Teilrücknahme im Westen des GIB „Am Sandberg“ wird begrüßt. Es handelt sich hierbei um eine im kommunalen Fachbeitrag vorgeschlagene Änderung, da die ca. 1,3 ha Fläche aufgrund der dort durchgeführten Ausgleichsmaßnahmen (Herstellung einer naturnahen Emsaue) für eine gewerbliche Entwicklung nicht mehr zur Verfügung steht.
Beschlussvorschlag A2.2 Nr. 1: Es werden keine Bedenken gegen die Teilrücknahme der GIB-Darstellung im Bereich Am Sandberg erhoben.

A2.3 Änderungen von bisherigen GIB in ASB

Die Änderung am GIB Bosfelder Weg entlang der Herzebrocker Straße ist aufgrund der vorherrschenden Nutzungen nachvollziehbar und es werden hierzu keine Einwände erhoben.
Beschlussvorschlag A2.3 Nr. 1: Gegen die Änderung von bisherigen GIB in ASB entlang der Herzebrocker Straße werden keine Bedenken erhoben.

Es erfolgte ein Änderung des kompletten ehemaligen GIB Hauptstraße zu ASB. Im Rahmen der Kommunalgespräche und dem kommunalen Fachbeitrag wurden bereits Änderungen von GIB zu ASB für die Bereiche östlich der K1 sowie südlich der L 791 vorgeschlagen. Die im Textteil aufgeführten Gründe (Abs. 399 bis 407) zur Änderung des gesamten Bereiches von GIB zu ASB sind nachvollziehbar und entsprechen den langfristigen Zielen der Stadtentwicklung für den Bereich Hauptstraße (u.a. als Einzelhandels-Sonderstandort gem. Einzelhandelskonzept). Da die bestehenden Industrienutzungen die „regionalplanerisch bedeutsame Größenordnung“ von über 10 ha nicht erreichen um eine GIB-Festsetzung beizubehalten, ist der Stadt Rheda-Wiedenbrück der Hinweis auf den Bestandsschutz gemäß Grundsatz S4 und angemessene Erweiterungsmöglichkeiten dieser Betriebe wichtig.
Beschlussvorschlag A2.3 Nr. 2: Gegen die Änderung von bisherigen GIB in ASB im Bereich Hauptstraße werden keine Bedenken erhoben.

Die Änderungen des GIB im nördlichen Bereich der Siechenstraße, westlich der Siechenstraße, sowie die Änderung im Bereich Kiefernweg wurden im kommunalen Fachbeitrag nicht vorgeschlagen. Vor dem Hintergrund, dass auch im ASB gewerbliche Nutzungen möglich sind werden keine Bedenken erhoben. Vor dem Hintergrund der Möglichkeit gewerbliche Nutzungen auch im ASB zu verorten wird nachträglich vorgeschlagen, die grün umrandeten Teilbereich nördlich der Kreisberufsschule als ASB darzustellen. Dies erhöht die Nutzungsflexibilität und fördert die klarere Struktur der Abgrenzung von ASB und GIB im Gesamtbereich. Einschränkungen auf die bestehenden gewerblichen Nutzungen in diesem Teilbereich sind hierdurch nicht zu erwarten. Der markierte Bereich ist nicht Teil des nördlich befindlichen Industriebetriebs „Westfalia“.
Beschlussvorschlag A2.3 Nr. 3a: Gegen die Änderung von GIB zu ASB werden keine Bedenken erhoben.
Beschlussvorschlag A2.3 Nr. 3b: Der Regionalplan sollte die grün gekennzeichnete Teilfläche des GIB Am Sandberg (nördlich der Kreisberufsschule) als ASB darstellen

A3 Freiraum

Ein „Lückenschluss“ der beiden Regionalen Grünzüge nördlich und südlich des Siedlungssplitters Bosfeld ist nachvollziehbar. Jedoch wird auf den bebauten Bereich, der nicht überwiegen landwirtschaflich geprägt ist und in dem eine Wohnbebauung von einigem Gewicht vorhanden ist (sog. Splittersiedlung), hingewiesen. Angeregt wird daher die Verbindung des Regionalen Grünzuges westlich des Geltungsbereiches der geltenden Außenbereichssatzung Bosfeld darzustellen und somit die bestehende Außenbereichssatzung zu berücksichtigen.
Beschlussvorschlag A3.1 Nr. 1: Gegen einen „Lückenschluss“ der beiden Regionalen Grünzüge nördlich und südlich des Siedlungssplitters Bosfeld werden keine Einwände erhoben. Jedoch wird auf die bestehende Außenbereichssatzung hingewiesen.

Es erfolgte eine Neudarstellung eines Regionalen Grünzuges zwischen A2, L568, B64 und B61. Sowohl in den Kommunalgesprächen, als auch im kommunalen Fachbeitrag wurde eine Entwicklungsabsicht auf einem kleinen (<1 ha) Teilstück angemeldet. Der Gesamtbereich ist bereits größtenteils durch die Vorranggebiete Wald und Oberflächengewässer und durch das Vorbehaltsgebiet Landschaftsschutz ausreichend auf Ebene der Regionalplanung gesichert. Die zusätzliche überlagernde Festlegung als Regionaler Grünzug ist daher zur siedlungsräumlichen Gliederung nicht nachvollziehbar. Zudem besteht durch die Nichtdarstellung als Regionaler Grünzug der angrenzenden Flächen östlich der B61, kein räumlicher Zusammenhang zu dem großflächig dargestelltem Regionalen Grünzug zwischen Rheda und Gütersloh, der zur siedlungsräumlichen Gliederung auch nachvollziehbar ist.
Beschlussvorschlag A3.1 Nr. 2: Im Regionalplan soll auf die Darstellung des Bereiches zwischen A2, L568, B64 und B61 als Regionaler Grünzug verzichtet werden.

Die Erweiterung des Regionalen Grünzuges südlich des neuen GIB südlich der A2 sowie südlich der K6 wird u. A. aufgrund der ökologischen Wertigkeit begrüßt.
Beschlussvorschlag A3.1 Nr. 3a: Die Erweiterung des Regionalen Grünzuges südlich des neuen GIB südlich der A2 und südlich der K6 wird begrüßt.

A3.2 Bereich zum Schutz der Natur (BSN)

Der Bereich zwischen A2 und ehemaliger Schienentrasse Wiedenbrück-Rietberg soll im kommenden Regionalplan neu als Vorranggebiet „Bereich zum Schutz der Natur“ (BSN) festgelegt werden. Größtenteils ist diese Bewertung aufgrund der in Teilbereichen bereits festgelegten Biotopkatasterflächen (Emsaue zwischen Nordring und A2) sowie der Bewertung im Fachbeitrag des LANUV als Biotopverbundfläche herausragender Bedeutung, auch nachvollziehbar und wird aufgrund der Förderung des Biotopverbunds seitens der Stadt Rheda-Wiedenbrück begrüßt. Begrüßt wird, dass die Flächen des „Alten Klärwerks“, der „Spielerei“ sowie die Flächen westlich des Emssees aufgrund der bestehenden Nutzungen nicht einbezogen wurden. Jedoch wird die Einbeziehung der Flächen nördlich der Ems zwischen ehemaliger Schienenstrecke Wiedenbrück-Rietberg und der Umflut kritisch gesehen. Hierbei handelt es sich größten Teils um städtische Freiflächen die der intensiven Nutzung durch das örtliche Freibad dienen (Liegewiese). Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit dem Planfeststellungsverfahren ,Neubau des Ringschlusses Südring´ derzeit ein Verfahren läuft dessen Trasse im Bereich der ehemaligen Schienenstrecke Wiedenbrück–Rietberg bzw. der jetzigen Fahrradbrücke den BSN quert.
Beschlussvorschlag A3.2 Nr. 1a: Bis auf den gelb gekennzeichneten Teilbereich werden keine Bedenken gegen die Darstellung als BSN erhoben.
Beschlussvorschlag A3.2 Nr. 1b: Der Regionalplanungsbehörde wird empfohlen, den gelb gekennzeichnete Teilbereich nicht als BSN darzustellen.
Beschlussvorschlag A3.2 Nr. 1c: Es wird auf das laufende Planfeststellungsverfahren ,Neubau des Ringschlusses Südring´ hingewiesen.

Ehemalige Schienenstrecke Rheda – Langenberg: Dass der ausführlichen Begründung zur Herausnahme der ehemaligen Schienenstrecke Rheda – Langenberg, zugunsten der städtebaulichen Entwicklung bzw. der kommunalen Planungshoheit im Regionalplanentwurf gefolgt wurde wird ausdrücklich begrüßt.
Beschlussvorschlag A4: Die Rücknahme der bisherigen Darstellung der ehemaligen Schienenstrecke Rheda – Langenberg wird begrüßt.

Die komplette Beschlussvorlage kann man sich hier untern zur Begutachtung herunterladen. Wir sehen uns am Dienstag in der Stadthalle!

FWG Jour fixe und zoom Videokonferenz 03.02.2021

Teilnehmer: Fraktionsmitglieder, Vorstand

Ort: Raum 155 im Rathaus Rheda-Wiedenbrück

Termin: ab 18:00 Uhr

Einladung zur Teilnahme an der Videokonferenz: FWG-Fraktionsgespräch

Meeting does not exist: 77189140695.

FWG Jour fixe zoom Videokonferenz Rathaus Raum 155
Rathaus Rheda Raum 155 EG gegenüber vom grossen Sitzungssaal

FWG Jour fixe und Videokonferenz 27.01.2021

Teilnehmer: Fraktionsmitglieder, Vorstand, Vereinsmitglieder

Ort: Raum 155 im Rathaus Rheda-Wiedenbrück

Termin: ab 18:00 Uhr

Einladung zur Teilnahme an der Videokonferenz: FWG-Fraktionsgespräch

Meeting does not exist: 76833584524.

Rathaus Rheda-Wiedenbrück Raum 155 Erdgeschoss FWG Fraktion

AngstRaum – Alptraum Unterführung am Rheda’er Bahnhof

Am 10.12. tagte zum ersten Mal in der Legislaturperiode 2020 – 2026 der Bauauschuss in neuem Format – denn Umwelt- Klima-Schutz und Verkehr wurden abgetrennt in einen separaten Ausschuß, die Sitzungen im „alten“ kombinierten sogenannten BSUV hatten eine Mammut-Tagesordnung und die Diskussionen gingen manchmal bis spät in den Abend hinein. Mit einem neuen Vorsitzenden sollte der mit ABS abgekürzte Ausschuss als Synonym für „Antiblockiersystem“ und Pushen von Themen um Bauen und Wohnen stehen. Wegen der vielen Entscheidungen, die durch die Kommunalwahl auf die „lange Bank“ geschoben werden mußten, ging es dann diesmal auch bis in den späten Abend. Die Ausschuss-Mitglieder konnten die Stadthalle erst um 21:45 Uhr in den verdienten Feierabend verlassen.

Ein Thema, die Verschönerung der Bahn-Unterführungen Herzebrocker- und Pixeler-Strasse, wurde sehr kontrovers diskutiert.

Hier lag ein Beschlussvorschlag der Verwaltung vor – erstmal die Kosten nur zur Herzebrocker Strasse ausgearbeitet, um die Unterführungen durch eine künstlerische Lichtinstallation aufzuwerten. Das sollte den Bürgern von Rheda-Wiedenbrück 356 000 Euro aus der Stadtkasse wert sein, wenn auch die Unterführung doch im Besitz der Bahn ist. Die hatte auf Anfrage informiert, daß man dort die nächsten sieben Jahre keine gründliche Instandsetzung in der Pipeline hätte! Warum man im Rathaus zwar für beide Unterführung eine Lösung entwickelt hatte – jedoch nur die eine – kürzere – dem Ausschuss zum Beschluss vorgelegte – man weis es nicht. Vielleicht wäre der Schock sonst zu gross geworden? Das aufhübschen zweier Objekte, die der Stadt gar nicht gehören, für 700 000 Euro ? Oder eine Million ? Fragen über Fragen?

Das aufhübschen zweier Objekte die der Stadt gar nicht gehören – für 700 000 Euro – oder mehr ?

Während man an der Herzebrocker Strasse die vorhandenen Fliesen, wohl nach 50 Jahren mangelnder Pflege von Dreck und Ruß gezeichnet, vor der Lichtinstallation einer gründlichen Reinigung unterziehen wollte, beschrieb die Vorlage für die Pixeler Unterführung schwelgerisch das: “ Das Bauwerk dabei bewusst als „Ruine“ als Kontrast im Hintergrund wirken soll“. Im Klartext : Am aktuell heruntergekommenen Zustand dieser langgezogenen Unterführung sollte gar keine optische Verbesserung geschaffen werden – hier wollte man lediglich das Elend künstlerisch wertvoll ausleuchten.

Nun will man auf keinen Fall die Kompetenz des Erstplazierten dieses Künstler-Wettbewerbs, Studio-Hildebrand aus Essen (http://studio-hildebrand.net) in Abrede stellen! Klar haben die garantiert ihr Bestes gegeben… Wenn es hier um die künstlerische Ausgestaltung von zwei frisch renovierten Unterführungen Baujahr 1917; und auf Kosten von Die Bahn gegangen wäre… mit Sicherheit würden die Bürger einem solchen Projekt wahrscheinlich begeistert zustimmen – ABER! Einen Schildbürgerstreich von der Lichtgestaltung eines abgewrackten Bauwerks zu Lasten der Steuer- und Gebührenzahler von Rheda-Wiedenbrück, das wollte die FWG auf keinen Fall mittragen! Unserer Ansicht nach eine kapitale Fehlinvestition, und, falls so umgesetzt wie vorgeschlagen, ein Fall für das alljährliche Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler.

Ein Fall für das alljährliche Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler!

Deshalb waren wir vor Ort und ein von uns beauftragtes Unternehmen für Fassadenreinigung hat einige Fliesen an der Herzebrocker Str. kompetent einer sachgemässen Reinigung unterzogen. Man sieht das erstaunliche Ergebnis. Das gibt es für geschätzt 18 000 bis 20 000 Euro! Dazu muss man noch die Werbeflächen abbbauen und die Ausleuchtung in der Unterführung mit modernen LED’s umrüsten. Sowie herausgefallene Fliesen verputzen und streichen. Wenn dann die Eingänge noch mit hellen freundlichen Farben oder mit Graffiti unter Leitung des Gestaltungsbeirats verschönt werden wie an der Unterführung „Alte Weberei“ in Gütersloh … dann hat man für vielleicht 40 000 Euro ein ansehnliches Ergebnis geschaffen. Und falls die Bahn es sich in den nächsten Jahren doch anders überlegt und mit einer Rehabilitierung der 103 Jahre alten Stampfbeton-Brücke loslegt, zum Beispiel weil Sicherheitsexperten das zwingend vorschreiben….

Wird die Stadt eben NICHT etliche hunderttausend Euro in den Sand gesetzt haben!

Die Hälfte von viel zuviel ist immer noch zuviel!

Das gleiche gilt für die Pixeler Strasse… wo die Unterführung fast drei mal so lang ist wie an der Herzebrocker. Wollen unsere Einwohner durch eine für 500 000 oder mehr Euro teure künstlerisch beleuchtete Unterführung mit Ruinencharakter fahren? Auch wenn es einen Landeszuschuss zu dieser Aktion gäbe – das sind ebenfalls Steuergelder – und die Hälfte von viel zuviel ist immer noch zuviel! Wie abgehoben muss man sein um sowas ernsthaft in Erwägung zu ziehen?

Die wirklichen Probleme sind doch ein Schandfleck von Fassadenzustand, der auch als Endzeit-Film Kulisse für einen Mad Max Action-Thriller dienen könnte – und die viel zu engen Bürgersteige! Das muss thematisiert werden ! Ja – in diesem Fall müssen wir das Rad echt neu erfinden!

Der Fassadenzustand kann als Endzeit-Film Kulisse für einen Mad Max Action-Thriller dienen!

Die FWG schlägt vor das man sich bei der Rehabilitation auf das Minimum beschränkt. Verputzen – streichen oder Graffiti aufbringen lassen, vernünftig mit einfachen LED’s ausgeleuchtet. Das kann der normale Bürger noch nachvollziehen. Aber, neben den Kosten für die Hardware und Installation dieser besonders gestalteten Leuchten, zusätzlich noch 300 000 oder mehr Euro an Künstlerhonorar in ein Objekt investieren… was nicht mal der Stadt gehört – wie soll der Bürger das verstehen?

In den Unterführungen Herzebrocker / Pixeler Straße die Bürgersteige um EINEN Meter verbreitern!

Wir müssen stattdessen mit dem Kreis und/oder mit Strassen NRW Gespräche beginnen, wie wir in beiden Unterführungen die Bürgersteige beidseitig um je einen Meter verbreitern können – für Fussgänger, Rollstuhl- und Fahrradfahrer, denn da besteht augenscheinlicher Handlungsbedarf!

Was kann Politik an Massnahmen aufgreifen den Schandfleck und Angstraum aufzulösen?

Ist klar – die Verwaltung als Behörde spricht mit der Behörde DB – Netz in Hamm und fragt an – ob die für beide Objekte im absehbaren Zeitraum eine Rehabilitation in der Pipeline haben. Die antworten „Nö – die nächsten sieben Jahre tut sich da nix“ – und damit ist der Sachverhalt geklärt. Muss man sich mit der Antwort zufrieden geben? Die Verwaltung kann sich nicht beim Bahnchef, Herrn Lutz, beschweren. Aber wir Politiker zuallererst – und Sie – die Bürger – können das! So ist der Bahn Vize Ronald Pofalla CDU Mitglied… die Ratsmitglieder aller Parteien sollten ihre Abgeordneten in Berlin ansprechen! Und das Thema Angstraum Unterführungen in Rheda-Wiedenbrück beim Bahnvorstand priorisieren. Herr Brinckhaus ist Rheda-Wiedenbrücker… er sollte in so einem prekären Fall mal bei seinem Parteikollegen persönlich Druck machen!

Herr Brinckhaus: als Rheda-Wiedenbrücker sollten Sie beim Parteikollegen Pofalla Druck machen!

Die Bahn wirbt mit dem Image – grüner kundenfreundlicher Arbeitgeber, der sich immer darum bemüht gute Standards in seinen Zügen und Bahnhöfen zu bieten! So findet man folgende vollmundige Informationen auf der DB Webseite zu Investitionen in NRW:

Jetzt geht’s los: In NRW nimmt das Sofortprogramm des Bundes Fahrt auf. Die Vorbereitungen der Deutschen Bahn (DB) sind abgeschlossen, die Handwerker stehen bereit: An insgesamt 18 Bahnhöfen in NRW beginnen die Modernisierungsarbeiten. Kleinere Verschönerungsmaßnahmen, wichtige Renovierungsarbeiten oder energetische Sanierungen werden durch das Sofortprogramm des Bundes für Handwerksbetriebe finanziert und durch die DB kurzfristig umgesetzt!

Atmosphäre im Bahnhof hui – Unterführung pfui!

Wir veröffentlichung hier die Email Adressen der Bahnvorstände und wenden uns an alle Ratsmitglieder Rheda-Wiedenbrücks; und auch an Sie – die Bürger, diese beiden Manager darauf aufmerksam zu machen – für was für Schrott-Bauwerke an der wichtigsten Ost-West Bahnverkehrs-Ader von Deutschland sie verantwortlich sind.

Postadresse:
Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

Bahnchef ist Dr. Richard Lutz – email: richard.lutz@deutschebahn.com

Vorstand für Infrastruktur ist Herr Ronald Pofalla email: ronald.pofalla@deutschebahn.com

Ausserdem sollte man die Pressestelle von DB ins CC setzen… damit die für die Vermarktung vom guten Ruf von Die Bahn mitkriegen das es auch schlechte Presse für DB-Netz geben kann!

presse@deutschebahn.com

Hier der Text – den jeder kopieren darf und in die Email an die beiden DB Vorstände einfügen sollte. Wir von der FWG haben das schon erledigt. Vergesst nicht eure Adresse anzugeben. Und natürlich den Empfänger Lutz oder Pofalla anpassen. Danke für eure Unterstützung!

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An Herrn Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der DB AG
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

Betr: AngstRaum – Alptraum: Bahnunterführungen am Rheda’ er Bahnhof

Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,

als Einwohner von Rheda-Wiedenbrück wende ich mich in dieser speziellen Zeit an Sie – um auf eklatante Mängel an zwei Bahnunterführungen, Baujahr 1917, hinzuweisen, die viele Bürger unserer Stadt verärgern und aufregen.

Dabei handelt es sich um die Unterführungen nahe am Bahnhof – die Herzebrocker und die Pixeler Straße (Fotos in der PDF Anlage). An diesen Objekten hat man allem Anschein nach in den letzten 50 Jahren weder die Wände gereinigt noch Risse und großflächig abgeplatzten Putz wieder sachgerecht Instand gesetzt. Wenn man den Blick nach oben richtet – sieht man Gestrüpp das überall am Rand der Gleiskörper wuchert… und dessen Wurzeln noch mehr Schaden an der Bausubstanz anrichten.

Auf Nachfragen bei DB-Netz in Hamm ist es bisher nicht beabsichtigt, zumindest innerhalb der nächsten sieben Jahre, an diesem desolaten Zustand etwas zu verbessern. Besonders an der Pixeler Straße ist die Unterführung in dermaßen unsäglich schlechtem Zustand, dass sie gut und gerne als Kulisse für einen Endzeit-Action Thriller dienen könnte.

Wenn man „Bahnunterführung+Zustand“ googelt, findet man mehr als 30 000 Einträge… und bei vielen kommen Schlagworte wie „marode, grässlich und bröckelnd“ vor. Das führt so weit, das genervte Bürger solchen Druck bei der Kommune aufbauen das diese nach jahrelanger ergebnisloser Diskussion mit DB – Netz dann zähneknirschend Steuerzahlers Geld in die Hand nehmen und die Arbeiten durchführen – die an sich in die Verantwortung des Unternehmens fallen, wo Sie Vorstand sind! Hat das Methode? Spart man so Kosten? Gerade jetzt in der Weihnachtszeit sehen wir auf den Internet Seiten der Bahn Lichterglanz und schön herausgeputzte Weihnachtsbäume in liebevoll restaurierten Bahnhöfen!

Aber wenn der Bahnkunde den Bahnhof verlässt, dann ist es vorbei mit dem schönen Schein und er betritt den Angstraum Bahnunterführung mit Grausen!

Sehr geehrter Herr Dr. Lutz, ich fordere Sie auf – Verantwortung für die beiden Unterführungen am Bahnhof in Rheda zu übernehmen und diese unverzüglich in einen Zustand zu versetzen, der ihrem angestrebten Corporate-Image „Grün – Sauber – Sicher„ entspricht. Die Bürger von Rheda-Wiedenbrück setzen auf Sie!

Mit freundlichen Grüssen
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Fassadenbemusterung RhedaMed Pott-Hartwig

Heute am 18.12.2020 trafen sich Verwaltung, der Architekt des Investors, einige Ratsmitglieder und der Gestaltungsbeirat von Rheda-Wiedenbrück, um sich gemeinsam vor Ort ein Bild vom möglichen zukünftigen neuen Fassadenklinker und der Ausführung der Dachziegel zu machen. Nach Information des Architekten drängt die Zeit, da es sich teilweise um spezielle Klinkersteine handelt, und man Kontingente vorbestellen sollte. Da in den Ziegeleien bald eine Winterpause eingelegt wird.

Grundriss Erdgeschoss
Gebäudeanmutung roter Klinker
Gebäudeanmutung roter + heller Klinker
Alle möglichen Klinker
Klinker für Neubau

Es standen drei Fassadenklinker zur Auswahl – davon wurden die Klinker 1 und 2 für das Altgebäude empfohlen, in der ersten Slideshow auf der rechten Seite zu sehen. Die anwesenden Ratsmitglieder und der Gestaltungsbeirat favorisierten dafür Klinker 1. Rotziegel, Reichsformat mit leichten Changierungen, im Kreuzverband gemauert. Und für die Fassade des Neubaus auf der linken Seite der ersten Slideshow Klinker Nr. 3, Rotziegel mit violetten Akzenten , Normalformat, im Läuferverband gemauert.

Alle Gebäude werden die gleichen antrazithfarbenen Fensterrahmen (1) erhalten. Als Dachziegel – ebenso für das alte und das neue Gebäude fand die Mehrzahl der Begutachter die Pfanne Nr 2, ein Variohohlfalzziegel in naturrot, am schönsten. Wenn auch in der ursprünglichen Animation der Gebäude schwarze Dachziegel gezeigt wurden. Beides, antrazith und rot, ist auf den um das RhedaMed liegenden Gebäuden gedeckt. Jedoch befürwortet man für das Zentrum von Rheda, ähnlich wie bereits seit vielen Jahren in Wiedenbrück vorgeschrieben, in Zukunft generell rote Dachpfannen! Für das RhedaMed werden sie eine engobierte Oberfläche erhaten, weil das länger Widerstand gegen Moos und Pilzbefall bieten soll.

Nachtrag vom Montag – dem 21.12.2020 – Alles zurück auf NULL!

Die am Freitag beim Vor-Ort-Termin der Verwaltung, den Bau-Ausschuss Mitgliedern, Gestaltungsbeirat und dem Investor getroffene Vorgehensweise wurde durch Intervention des Ausschuss-Vorsitzenden gekippt. Der Grund war – das in einer vergangenen Sitzung der letzten Legislaturperiode der Entscheidungsprozess anders abgesprochen wurde. Also – Kommando zurück – das Treffen am 18. hätte so gar nicht stattfinden dürfen und sollen. Jetzt wird noch mal Protokollkonform vorbereitet und dann trifft man sich im nächsten Jahr erneut vor Ort zu einer Begutachtung.

Eine ganz andere Frage im Zusammenhang mit dem RhedaMed Projekt interessiert die Nachbarschaft und Bürger des Rheda’er Zentrum viel mehr als Klinkerfarbe und Dachziegel Design!

Für ein Objekt dieser Grössenordnung sind ca 60 Parkplätze vom Bauherrn zu schaffen, an dieser Stelle ist das nur durch den Bau einer Tiefgarage zu erreichen! Der Verpflichtung will der Investor aus Kostengründen (rechnet sich nicht) aus dem Weg gehen und nur 13 Parkplätze ebenerdig einrichten – von der Pflicht die restlichen Stellplätze zu schaffen will man sich freikaufen – für einen Betrag der wesentlich unter den Kosten von Tiefgaragenstellplätzen liegt.

https://www.mitnaturwohnen.de/2020/06/06/parkplatzablose-darfs-ein-bischen-mehr-sein/

Wieso wird eine Extra-Wurst an dieser Stelle gebraten – wo bei anderen Projekten in der Innenstadt und sogar in außenliegenden Wohngebieten auf dieser Verknüpfung zwischen Anzahl Wohnungen und dazugehörigen Parkplätzen auf dem Grundstück von Verwaltung und Politik konsequent bestanden wird?

Freie Wähler Gemeinschaft Rheda-Wiedenbrück