Bürgermeister vereidigt – Ältester fordert mehr Transparenz

Beitrag aus: Die Glocke vom 11.11.2020 Rheda-Wiedenbrück (sud)

Während der Amtseinführung des wiedergewählten Rheda-Wiedenbrücker Bürgermeisters Theo Mettenborg leitete FWG-Ratsherr Dirk Kamin als ältestes Mitglied des Gremiums die Sitzung. Als er 1975 erstmals in den Rat gewählt worden sei, sei er eines der jüngsten Mitglieder des Stadtparlaments gewesen, erinnerte sich Kamin. „Jetzt bin ich der Älteste und habe für meine letzte Wahlperiode zwei Wünsche“, erklärte Kamin in einer persönlichen Ansprache: Der Stadtrat müsse Politik mit höchster Transparenz und maximaler Öffentlichkeit betreiben. Zudem gelte es, Probleme in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Verwaltung zügig zu lösen. Nur so könne dem weit verbreiteten Desinteresse der Bürger an kommunalpolitischen Themen entgegengewirkt werden, sagte Kamin.

Mettenborg nahm den Gedanken in der Rede nach seiner Amtseinführung auf. Die Vielfalt des Stadtrats sei Bereicherung und Herausforderung zugleich. Allen Mandatsträgern gemein sein müsse „das Ringen um angemessene Antworten auf die Themen unserer Zeit“.

Neben der Corona Pandemie sei der Klimaschutz die größte Herausforderung.

Herzenssache soll für die 52 Mandatsträger die Ratsarbeit sein. Deshalb schenkte Bürgermeister Mettenborg jedem von ihnen einen Kuchen mit Herzmotiv. Auch Ratsältester Dirk Kamin erhielt ein süßes Exemplar

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