Der Wahlkampf ist nun am Sonntag endlich vorbei

Wie zu erwarten, gibt es wie schon früher Versuche, die politischen Mitstreiter zu diskreditieren.

Zur aktuellen Situation:

Bianca Weber hat jahrelange Erfahrung und Kenntnis um die ausländischen, insbesondere rumänischen Bürger in unserer Stadt.

Insbesondere hat sie sich mit allen Kräften in den letzten Wochen eingesetzt selbstlos zu helfen und zu unterstützen.

Sie ist auch zu der Erkenntnis gelangt, dass diese Menschen zwar hier als Europäer bei der Kommunalwahl wahlberechtigt sind, dieses Wahlrecht aber bisher kaum wahrgenommen wurde.  

Gründe: Sprache, weil alle Information in Deutsch verschickt werden, schlechte Erfahrungen aus der Heimat mit Behörden und allgemeine Vorbehalte.

Gut, dass sie sich entschlossen hat aktiv im Rat der Stadt Rheda-Wiedenbrück mitzuarbeiten, um unter anderem Ihre praktischen Erfahrungen unabhängig und frei zusammen mit den Mitstreitern der FREIEN WÄHLER einbringen zu können.

Es gibt doch viel zu viele Menschen die nicht wissen, aber viel darüber reden, wie das Befinden der insbesondere osteuropäischen Bürger in unserer Stadt ist.

Sie ist eine der wenigen Menschen, die wirklich wissen, wie das tatsächliche Befinden ist. Und das ist gut so.

Weil sie sehr über Facebook, insbesondere bei den rumänischen Mitbürgern ihre Unterstützung und Information angeboten hat, wird ihr gestern in der Ratssitzung vorgeworfen unlauter agiert zu haben, weil sie Wahlzettel etc., bei denen das Kreuz bei den Kandidaten der FWG gemacht wurde, als Erklärung an ihre Nachricht/Hilfsangebot angehängt hat.

Die FDP (Herr Bücker) will die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wissen. Herr Theilmeyer von MOVE sieht darin eine Verletzung des Wahlgeheimnisses und Einflussnahme auf die Stimmabgabe.

Der Wahlleiter Dr. Robra hat in der Sitzung dazu aufgefordert, den Ball flach zu halten, weil er nach Prüfung des Vorgangs seiner Einschätzung nach eine derartige Verletzung nicht so sieht.

Der Wahlleiter des Kreises wurde ebenfalls um eine Bewertung gebeten und hat sich der Beurteilung aus dem Rathaus angeschlossen.

Wie sofort einige Heißsporne der Parteien eine Vorverurteilung gerne vornehmen, ohne wirklich den Sachverhalt zu kennen ist doch immer wieder erstaunlich, aber auch nicht verwunderlich. Man kennt das ja.

Die Presse ist natürlich interessiert. Ich habe um Besonnenheit gebeten und dazu aufgefordert, doch das Ergebnis der Prüfung durch die Wahlleiter abzuwarten.

Wir lassen uns nicht provozieren.

Wir lassen uns nicht in die Enge treiben, mit welchen Unterstellungen auch immer.

Frau Weber hat nichts Anderes im Sinn, als zu informieren und zu helfen. Dass sie dabei keinen Hehl daraus macht für wen sie steht, liegt doch auf der Hand. 

FWG Rh-Wd, 1. Vorstand Dirk Kamin, Rheda-Wiedenbrück am 09.09.2020

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